Vom Volksbank-Ems-Lauf über den Osnabrücker Gipfelsturm und den Mammutmarsch Ruhrgebiet bis zum Citylauf Ennepetal – und parallel dazu Starts beim Hamburg Marathon und in Düsseldorf: Das letzte April-Wochenende 2026 war für die Lauffreunde Bönen vollgepackt. Hier sind die Berichte. 💛

40. Haspa Marathon Hamburg

Die Hansestadt rief – und vier Lauffreundinnen aus Bönen folgten! Beim 40. Haspa Marathon Hamburg erlebten Simone Kopietz, Manuela Lassahn, Rebecca Vieregge und Katharina Krähling ein Lauferlebnis der ganz besonderen Art.

Ein Jubiläum mit Tradition

Der Haspa Marathon Hamburg zählt zu den größten und beliebtesten Stadtmarathons Deutschlands. Seit seiner Premiere im Jahr 1986 hat sich der Lauf zu einem echten Volksfest entwickelt. Mit rund 30.000 Läuferinnen und Läufern aus aller Welt und über 1 Million Zuschauern entlang der Strecke gehört Hamburg regelmäßig zu den Top-Marathons in Europa. Die Strecke führt vorbei an den schönsten Wahrzeichen der Stadt – Alster, Speicherstadt, Elbphilharmonie und den lebhaften Hamburger Stadtteilen. Zum 40. Jubiläum war die Atmosphäre noch einmal eine Schippe größer.

Eine einzige große Party

Wer schon einmal in Hamburg mitgelaufen ist, weiß: Es ist kein normales Rennen – es ist ein Stadtfest auf Laufschuhen. Tausende von Zuschauern säumten die gesamte Strecke, feuerten an, trommeln, sangen und verwandelten jede Kurve in ein kleines Konzert. Für unsere vier Lauffreundinnen war es genau das: eine unvergessliche Erfahrung, die weit über das reine Laufen hinausging.

Simone Kopietz, Manuela Lassahn und Rebecca Vieregge gingen über die Halbmarathon-Distanz an den Start und genossen jeden Kilometer durch die begeisterte Hansestadt.

Katharinas erster offizieller Marathon

Das besondere Highlight des Tages war jedoch Katharina Krähling: Sie wagte sich über die volle Marathondistanz von 42,195 km. Zwar hat Katharina diese Distanz bereits mehrfach im Rahmen von Stundenläufen auf der Bahn absolviert – doch Hamburg war ihr erster offizieller Marathonstart. Ein Meilenstein, der gebührend gefeiert werden darf! 🎉

Und sie machte es wunderschön: Glücklich, stolz und voller Eindrücke überquerte sie die Ziellinie – mit einem Lächeln, das alles sagte.

Eindrücke, die bleiben

Alle vier kamen glücklich ins Ziel – das ist das Wichtigste. Aber mehr noch nehmen sie etwas mit, das schwer in Worte zu fassen ist: die Energie einer ganzen Stadt, die hinter dir steht, die Gänsehaut an den Streckenabschnitten, wo die Menschenmassen brüllen, und das Gefühl, Teil von etwas ganz Großem zu sein.

Ihre Ergebnisse:
Lassahn, Manuela; HM; 02:08:02 Std.; Platz 202 W35; Platz 1443 Frauen
Kopietz, Simone; HM; 02:26:26 Std.; Platz 179 W50; Platz 2671 Frauen
Vieregge, Rebecca; HM; 02:33:44 Std.; Platz 282 W40; Platz 3046 Frauen

Krähling, Katharina; M; 04:37:16 Std.; Platz 415 W40; Platz 2953 Frauen

Uniper Düsseldorf Marathon 2026

Während einige unserer Lauffreundinnen an diesem Wochenende in Hamburg auf der Strecke waren, zog es unseren Lauffreund Ingo Hanke in die Landeshauptstadt – zum Uniper Düsseldorf Marathon 2026.

Der Düsseldorf Marathon – Laufen mit Rheinblick

Der Düsseldorf Marathon gehört zu den traditionsreichsten Stadtläufen in Nordrhein-Westfalen. Die Strecke führt durch das pulsierende Herz der Landeshauptstadt – vorbei an der weltberühmten Königsallee, entlang des Rheins mit seiner imposanten Skyline, durch die lebhafte Altstadt und über zahlreiche weitere Highlights der Stadt. Mit seinen flachen und schnellen Abschnitten gilt der Kurs als besonders lauffreundlich und zieht jedes Jahr tausende ambitionierte Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Region an. Die Zuschauer entlang der Strecke sorgen wie in jeder Großstadt für eine mitreißende Atmosphäre.

Optimale Bedingungen – perfekter Plan

Ingo startete über die Halbmarathon-Distanz und hatte sich ein klares Ziel gesetzt: unter 1:30 Stunden ins Ziel kommen. Mit kühlem Kopf und einem guten Plan ging er die Sache an – und blieb von Kilometer eins bis zur Ziellinie konsequent bei den Pacemakern der 1:30-Gruppe.

Bei optimalen Laufbedingungen ließ Ingo sich nicht aus dem Rhythmus bringen, lief sein Rennen diszipliniert durch und erreichte sein Ziel. Mission erfüllt! ✅

1. Citylauf Ennepetal

Während die große Laufwelt an diesem Wochenende auf Hamburg und Düsseldorf schaute, war auch in Ennepetal etwas Besonderes im Gange: Der 1. Citylauf Ennepetal feierte seine Premiere – und unsere Lauffreunde Jonas Behrend und Todt G. Willingmann waren natürlich dabei.

Für Todt war es dabei bereits die dritte Laufveranstaltung an drei aufeinanderfolgenden Tagen – mehr dazu in den Berichten der vergangenen Tage. Aber der Reihe nach.

Ein neuer Lauf – mitten in der Stadt

Der Milsper Marktplatz in Ennepetal bildete den Startpunkt für die neue Veranstaltung. Umkleiden und sanitäre Anlagen waren im Haus Ennepetal untergebracht – unkompliziert und gut organisiert. Das Programm umfasste einen Kinderlauf sowie die Distanzen 5 km und 10 km, jeweils auf einem 1,25 km langen Rundkurs durch die Innenstadt – vier Runden für die Kurze, acht für die Lange.

Das Wetter spielte perfekt mit: sonnig und angenehm warm – ideale Bedingungen für einen Stadtlauf. Und die günstige Startgebühr von nur 5 Euro pro Strecke tat ihr Übriges, denn sowohl Jonas als auch Todt entschieden sich kurzerhand für den Doppelstart über 5 km und 10 km.

Jonas: Zweimal Altersklasse 2 – zweimal zufrieden

Jonas startete pünktlich um 13:00 Uhr in den 5-km-Lauf. Der Start war schnell – sehr schnell. Jonas arbeitete sich im Verlauf der vier Runden nach vorne und überquerte die Ziellinie als 5. der Gesamtwertung und 2. seiner Altersklasse. Eine starke Leistung!

Eine Stunde später, um 14:00 Uhr, folgte der 10-km-Lauf über acht Runden. Jonas startete mutig, hielt zunächst sogar fast mit der Spitze mit – doch die Führenden zogen das Tempo an. Jonas blieb dennoch konstant und kam als 4. der Gesamtwertung ins Ziel – erneut 2. seiner Altersklasse. Die Platzierung hielt er über das gesamte Rennen.

Sein Fazit: Rundum zufrieden, gut organisiert, schöne Strecke mitten in der Stadt – und gerne wieder im nächsten Jahr! Einen kleinen Wunsch hat Jonas aber noch für die zweite Auflage: eine Getränkestation auf der Strecke. Bei dem Sonnenwetter wäre das Gold wert gewesen. Immerhin: Am Ziel warteten eine 1,5-Liter-Flasche und frisches Obst auf jeden Finisher – und für jeden gab es eine Medaille. Das lässt sich sehen!

Todt: Dritter Tag, zwei Pokale – und eine spontane Strategieänderung

Für Todt war der Sonntag in Ennepetal der Abschluss eines intensiven Laufwochenendes. Eigentlich hatte er sich vorgenommen, die Dinge locker anzugehen – doch dann kam alles anders.

Direkt am Start der 5 km traf er auf Andreas Joswig, ebenfalls für beide Distanzen gemeldet und bekannt als starker Läufer – unter anderem Gesamtsieger beim Bönener Lauf. Todts erste Einschätzung: Platz zwei, mehr wird’s nicht. Er lief die vier Runden kontrolliert, sparte Kräfte – und kam in 20:58 Minuten als 2. der Altersklasse M60 und 16. der Gesamtwertung (15. der Männer) ins Ziel.

Doch dann die entscheidende Wendung: Andreas ließ beiläufig fallen, dass er die 10 km nicht laufen würde. Todt brauchte nicht lange zum Nachdenken – aus „mal schauen“ wurde sofort „ich laufe beide“. 😄

Im 10-km-Lauf startete Todt die erste Runde noch flott mit 5:07 min – doch von Runde zu Runde wurde es anstrengender, das Tempo sank. Macht nichts: Er sammelte Läufer ein, blieb konstant und lief in 43:27 Minuten als 1. der Altersklasse M60 und 13. der Gesamtwertung (11. der Männer) ins Ziel.

Am Ziel wartete eine Überraschung: Es gab nicht nur Ehrungen für die Top 3 der Gesamtwertung, sondern auch für die Top 3 der Senioren ab Altersklasse 55. Todt sahnte gleich doppelt ab: Pokal für Platz 3 über 5 km (überreicht von Andreas persönlich) und Pokal für den Sieg in der Seniorenklasse über 10 km. Zwei Starts, zwei Pokale – das nennst sich ein gelungener Abschluss eines langen Wochenendes! 🏆🏆

Fazit: Klein, fein und mit viel Herz

Der 1. Citylauf Ennepetal war mit rund 250–300 Teilnehmern bewusst klein gehalten – und komplett ausverkauft. Die Atmosphäre war herzlich, die Veranstalter engagiert, die Startgebühr fair. Nicht alles war bei einer Premiere perfekt – aber das ist bei einem ersten Mal auch nicht zu erwarten. Die Urkunden sollen übrigens noch nachgereicht werden.

Todt bringt es auf den Punkt: Lieber klein und liebevoll organisiert als groß und chaotisch. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ihre Ergebnisse:
Behrend, Jonas; 5km; 18:22 Min.; Platz 2 MU23; Platz 5 Männer
Willingmann, Todt G.; 5km; 20:58 Min.; Platz 2 M60; Platz 15 Männer
Behrend, Jonas; 10km; 39:38 Min.; Platz 2 MU23; Platz 4 Männer
Willingmann, Todt G.; 10km; 43:27 Min.; Platz 1 M60; Platz 11 Männer

14.Osnabrücker Gipfelsturm 2026

Ein Tag vor den großen Marathons in Hamburg und Düsseldorf verschlug es unsere Lauffreunde Jonas Behrend und Todt G. Willingmann in die Friedensstadt Osnabrück – zum 14. Osnabrücker Gipfelsturm. Kein gewöhnlicher Stadtlauf, sondern ein Abenteuer mit Berg, Wald, Steinbruch und 269 Treppenstufen.

Der Osnabrücker Gipfelsturm – Von der Altstadt auf den Piesberg

Der Osnabrücker Gipfelsturm ist ein besonderer Lauf – und das nicht nur wegen seiner Strecke. Die Veranstaltung führt vom historischen Marktplatz mit dem prachtvollen Rathaus und der St. Marienkirche durch die Stadt hinaus in die Natur, vorbei an Parks, Wäldern und einem See, bis hinauf auf den Piesberg – einen der markantesten Punkte im Osnabrücker Umland. Oben wartet nicht nur das Ziel, sondern auch eine atemberaubende Aussicht über die Region. Kein Wunder, dass der Lauf über rund 10,7 km mit 188 Höhenmetern schnell restlos ausverkauft war – in diesem Jahr mit 1.028 Teilnehmern sogar leicht über dem eigentlichen Limit von 1.000.

Gut organisiert vom ersten Moment an

Jonas und Todt fanden in der Innenstadt schnell einen Parkplatz und holten zunächst ihre Startnummern ab. Dann die angenehme Entdeckung: ein Gepäckshuttleservice, der die Taschen direkt auf den Berg transportierte. Zum Glück bemerkten sie ihn rechtzeitig – ein kleiner Sprint zurück zum Auto, und sie schafften es gerade noch rechtzeitig vor der Abfahrt um 10:30 Uhr. Pünktlich um 11:00 Uhr fiel der Startschuss auf dem Marktplatz.

Das Wetter: zunächst bewölkt, später sonnig und angenehm warm – beste Bedingungen für einen Lauf, der es in sich hatte.

Die Strecke: Schön, wellig – und dann die Treppen

Die ersten Kilometer führten durch das Hegertor, bergauf über die Bergstraße, dann durch eine abwechslungsreiche Naturkulisse: Parks, Wälder und Wege entlang eines Sees sorgten für echte Lauffreude. Die Strecke war gut ausgeschildert – mit Pfeilen markiert und von zahlreichen Ordnern begleitet, sodass niemand vom Weg abkam.

Ab Kilometer 7 begann der Ernst des Lebens. Ein steilerer Anstieg forderte die Beine – Todt entschied sich bewusst, ein Stück zu gehen und Kräfte für das zu sparen, was noch kommen sollte. Und dann war es so weit: 269 Treppenstufen.

Wer bis dahin noch locker lief, wurde hier auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Joggen? Kaum möglich. Die Kraft verabschiedete sich schnell, die Stufen waren schmal genug, um volle Konzentration zu verlangen. Jonas beschreibt es treffend: „Weil ich das erste Mal einen Treppenlauf gelaufen bin, war es sehr anstrengend und sehr schwierig.“

Todt hatte noch eine zusätzliche Überraschung: Als die erste Treppe überwunden schien, wartete direkt um die nächste Kurve – der nächste Abschnitt. Oben angekommen: nur noch wenige Meter bis ins Ziel. Und dort spielte eine Live-Kapelle – ein würdiger Empfang nach so einer Tortur.

Belohnung auf dem Gipfel

Oben auf dem Piesberg warteten Wasser, Obst und Bratwurst – und vor allem: eine grandiose Aussicht über Osnabrück und das Umland. Eine Belohnung, die man sich wirklich verdient hatte.

Todt fasst es passend zusammen: „Ein wirklich schöner Lauf bei tollem Wetter mit super Aussicht – quasi der ‚1/3 Hermannslauf‘ aus Osnabrück.“

Der Rückweg – klein, aber fein

Der einzige kleine Wermutstropfen: Der Rücktransport ins Zentrum war nicht im Startgeld enthalten. Ein freundlicher Shuttlebusfahrer brachte die beiden ein Stück den Berg hinunter – die restlichen rund 2,5 km absolvierten Jonas und Todt dann zu Fuß. Bei dem schönen Wetter war das aber kein Beinbruch, sondern ein entspannter Ausklang eines besonderen Lauftages. Und wie Todt anmerkt: „Bei einem Startgeld von 12 € sind sicherlich auch noch 3 € für eine Busfahrt drin.“ – und bei 1.000 Läufern ist ein vollständiger Shuttleservice ohnehin keine leichte logistische Aufgabe.

Fazit: Ein Lauf, den man nicht vergisst

Der 14. Osnabrücker Gipfelsturm ist kein Lauf für die Bestzeit – aber einer für die Erinnerungen. Historischer Startpunkt, wunderschöne Naturstrecke, die Herausforderung der 269 Stufen und eine Aussicht als Belohnung: Das ist ein Paket, das bleibt. Jonas bringt es auf den Punkt: „Den Lauf werde ich nicht so schnell vergessen.“

Ihre Ergebnisse:
Behrend, Jonas; 10km; 45:28 Min.; Platz 11 M; Platz 39 Männer
Willingmann, Todt G.; 10km; 48:39 Min.; Platz 2 M60; Platz 70 Männer

Mammutmarsch Ruhrgebiet 2026

Während Jonas und Todt am selben Samstag die Treppenstufen des Osnabrücker Gipfelsturms erklommen, waren zwei weitere Lauffreunde im Einsatz – etwas langsamer, dafür aber deutlich weiter: Robert Klammer und Thorsten Buchholz nahmen am Mammutmarsch Ruhrgebiet 2026 teil und bewältigten die 55 km lange Maximaldistanz – zu Fuß, wohlgemerkt!

Der Mammutmarsch – Wandern am Limit

Der Mammutmarsch ist eine der bekanntesten Wanderveranstaltungen Deutschlands und findet an verschiedenen Standorten statt. Das Konzept ist simpel, aber fordernd: Wandern über Distanzen von 30, 42 oder 55 km – ohne Zeitlimit, aber mit echtem Ausdauerfaktor. Die Veranstaltung richtet sich bewusst nicht nur an Sportler, sondern an alle, die sich eine besondere körperliche Herausforderung suchen. Gestartet und gefinisht wird gemeinsam – das Miteinander steht im Vordergrund.

Die Ruhrgebiets-Ausgabe führte auf einer abwechslungsreichen Route mitten durch die Industriekultur des Reviers: vom Landschaftspark Duisburg-Nord – dem ikonischen stillgelegten Hochofenwerk – durch Oberhausen vorbei am imposanten Gasometer, weiter nach Bottrop zum ehemaligen Bergwerk Prosper Haniel, hinauf zum spektakulären Tetraeder auf der Halde Beckstraße mit seiner weithin sichtbaren Stahlkonstruktion, und schließlich zurück nach Duisburg. Eine Route, die das Ruhrgebiet von seiner schönsten Seite zeigt – rau, beeindruckend und voller Geschichte.

Nebel, Kälte und am Ende Sonnenschein

Der Start in den frühen Morgenstunden gestaltete sich frisch: kühle 5 Grad und Nebel begrüßten die Teilnehmer. Wer sich warmgelaufen hatte, wurde gegen Mittag belohnt, als sich die Sonne durchsetzte und die Temperaturen angenehm stiegen. Ein klassischer Frühlingstag im Revier.

Robert Klammer legte ein starkes Tempo vor und erreichte das Ziel nach beeindruckenden 8 Stunden und 16 Minuten. Thorsten Buchholz kämpfte sich ebenfalls durch alle 55 Kilometer und überquerte die Ziellinie nach 10 Stunden und 15 Minuten – auch das eine echte Leistung über eine solche Distanz!

Wandern als Geheimwaffe für Läufer

Was auf den ersten Blick wie eine gemütliche Freizeitaktivität wirkt, ist in Wirklichkeit exzellentes Grundlagentraining: Wandern über lange Distanzen verbessert die aerobe Ausdauer auf gelenkschonende Weise, optimiert den Fettstoffwechsel und stärkt gezielt Rumpf, Waden und stabilisierende Muskelgruppen – alles Qualitäten, die auch beim Laufen Gold wert sind. 55 km auf den Beinen zu sein ist dabei alles andere als ein Spaziergang.

37. Volksbank-Ems-Lauf 2026

Es war der Auftakt zu einem außergewöhnlichen Laufwochenende: Todt G. Willingmann bestritt am Freitagabend den 37. Volksbank-Ems-Lauf – den ersten von drei Laufveranstaltungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Es sollte ein gelungener Start werden.

Eine Veranstaltung mit Geschichte – und zweitem Leben

Der Volksbank-Ems-Lauf hat eine bewegte jüngere Vergangenheit. Noch vor gut einem halben Jahr, beim letzten Lauf im August 2025, stand die Veranstaltung vor dem Aus – die Gerüchte, sie werde nicht mehr fortgeführt, machten die Runde. Doch die hohe Beteiligung und das Engagement neuer Organisatoren sorgten für eine erfreuliche Wende: Unter neuer Regie und in den April verlegt feierte der Lauf seine Fortsetzung – und damit auch die beliebte Volksbank-Cup-Serie mit insgesamt vier Läufen ist gesichert.

Ideale Bedingungen für den Serienauftakt

Um 17:30 Uhr fiel der Startschuss für die 10 km. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: sonnig, wenn auch etwas kühl – ideale Laufbedingungen. Die Strecke führte über abwechslungsreiche Untergründe: Straße, Wiese, Waldboden und Sand – kurzweilig und anspruchsvoll zugleich.

Da es der erste Lauf der Cup-Serie war, hatte Todt eine klare Mission: ein gutes Ergebnis von Beginn an. Mit der Motivation der Frühlingssonne im Rücken lief er zügig und behielt dabei stets die Konkurrenz im Blick. Schnell wurde klar, dass seine 13 Altersklassenkonkurrenten (M60) keine ernsthafte Bedrohung darstellten – Todt hielt sie auf Distanz und sparte dabei bewusst noch etwas Energie für den nächsten Tag. Schließlich wartete am Samstag bereits der Osnabrücker Gipfelsturm mit 269 Treppenstufen.

Siegerehrung mit kleiner Verwirrung

Nach dem Lauf gönnte sich Todt erst eine Gratismassage und dann eine wohlverdiente Dusche – ein Service, den er ausdrücklich lobend erwähnt. Auch die Verpflegungspreise vor Ort überzeugten: Bratwurst für 2,50 € – eine echte Ansage.

Bei der Siegerehrung gab es dann eine kurze Überraschung: Todt wurde nicht als Erster seiner Altersklasse aufgerufen. Die Auflösung: Ein anderer Läufer aus der AK 60 hatte zwar seine Startnummer für die Serie abgeholt, war aber gar nicht gelaufen – hielt sich jedoch in Zielnähe auf und wurde dadurch versehentlich gewertet. Nachdem er das Missverständnis selbst aufklärte, war die Sache schnell bereinigt: Todt nahm die Siegermedaille in Empfang. 🥇

Fazit: Bestes Fundament für ein langes Wochenende

Freitag: Altersklassensieg beim Volksbank-Ems-Lauf. Samstag: 269 Stufen beim Osnabrücker Gipfelsturm. Sonntag: Doppelstart beim 1. Citylauf Ennepetal. Drei Tage, drei Veranstaltungen – und alles begann hier, an einem sonnigen Freitagabend an der Ems.

Sein Ergebnis:
Willingmann, Todt G.; 10km; 43:25 Min.; Platz 1 M60; Platz 13 Männer

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