7. MaxiLauf Hamm 2026
Der MaxiLauf Hamm ist längst eine feste Institution im Hammer Laufkalender. Seit seiner Premiere ist der Lauf durch die Hammer Innenstadt und die umliegende Parklandschaft stetig gewachsen – und auch 2026 setzte die Veranstaltung ein neues Ausrufezeichen. Erstmals fand der Lauf nicht an seinem gewohnten Maitermin statt, sondern wurde auf den Fronleichnam-Feiertag verlegt – und bewies damit einmal mehr: Feiertag ist Lauftag! Mit einem erneuten Teilnehmerrekord unterstrich der MaxiLauf seinen Ruf als einer der beliebtesten Breitensportläufe in der Region.
Für die Lauffreunde Bönen war es ein echtes Heimspiel – mit gleich 17 Starterinnen und Startern auf verschiedenen Distanzen.
Ideales Laufwetter – der Regen hatte Respekt
Der bewölkte Himmel und angenehme 18 Grad sorgten für optimale Bedingungen. Der angekündigte Regen ließ sich zum Glück nicht blicken und verlagerte sich erst auf den Nachmittag. Die Stimmung entlang der Strecke war bestens, die Atmosphäre wie immer familiär und energiegeladen.
Die Strecken
Die Laufstrecken führten von der Hammer City durch den Auenpark, vorbei an Schloss Heessen und Schloss Oberwerries, entlang des Kanals bis zum Allee-Center und zurück durch die Innenstadt. Teile der Strecke waren Läuferinnen und Läufern der Hammer Winterlaufserie bereits vertraut. Neu in diesem Jahr: Die 5-km-Strecke wurde überarbeitet und in umgekehrter Richtung geführt – eine Änderung, die bei den Teilnehmenden gut ankam.
Das bekannte „Highlight“ beim Halbmarathon blieb jedoch erhalten: Bei Kilometer 16 läuft man bereits einmal am Zielbereich vorbei – und muss dann trotzdem noch fünf Kilometer weiterlaufen. Ein kleiner psychologischer Test, den alle Lauffreunde bravourös meisterten.
8 beim Halbmarathon – starke Leistungen und Altersklassensiege
Gleich acht Lauffreunde gingen über die Halbmarathon-Distanz an den Start – und lieferten beeindruckende Leistungen ab.
Joana Flanse war mit 1:56:35 h die schnellste Lauffreundin beim Halbmarathon und insgesamt die drittschnellste der acht Lauffreunde auf dieser Distanz – eine bemerkenswerte Leistung, denn ihr Start kam nur elf Tage nach der Tortour de Ruhr bei dem Sie an dem 100km Bambinilauf teilgenommen hat. Trotz der noch spürbaren Strapazen absolvierte sie den Halbmarathon in beachtlicher Zeit.
Sabine und Thomas Pinger hatten beide nach krankheitsbedingtem Trainingsrückstand dasselbe klare Ziel: die Halbmarathon-Distanz unter zwei Stunden zu finishen. Mit 1:58:33 h erreichte Sabine nicht nur ihr Ziel, sondern krönte die Leistung mit dem Sieg in ihrer Altersklasse – eine große Freude und eine verdiente Belohnung für die gemeinsame Mühe.
Todt G. Willingmann stand vor einer besonderen Herausforderung: Nur vier Tage nach dem Halbmarathon in Utrecht wieder an der Startlinie zu stehen, war eine bewusste Entscheidung, die er bereits Monate zuvor getroffen hatte. Zwischenzeitliche Gedanken, auf eine kürzere Distanz umzumelden, verwarf er – schließlich läuft man nicht jeden Tag im eigenen Heimatort. Geplant war ein ruhiger Lauf mit einer Zielzeit von unter 1:45 h. Was folgte, übertraf die Erwartungen: Todt war am Ende über 2:30 Minuten schneller als noch in Utrecht – und das, obwohl die Beine die Vorbelastung durchaus spürten. Knie- und Fußprobleme hielten sich dank entsprechender Vorsorge in Grenzen. Belohnt wurde er mit dem Sieg in seiner Altersklasse – ein schöner Abschluss eines intensiven Laufwochenendes.
Thorsten Buchholz hatte seinerseits ebenfalls keine leichten Beine im Gepäck: Gerade mal fünf Tage nach den knapp 21 Kilometern bei der 1. Etappe von 100 km Rund um Dortmund – mit über 540 Höhenmetern, Matsch und Singletrails – ging es direkt weiter nach Hamm. Die Oberschenkel meldeten sich pflichtgemäß ab Kilometer 15 zu Wort, aber Thorsten brachte den Halbmarathon in 2:18 h ins Ziel. Nicht spektakulär, aber ehrlich erarbeitet – und genau das zählt.
Katharina nutzte den Halbmarathon als lockeren Trainingslauf für den anstehenden Born to Run in Unna und zog entspannt und mit einem Lächeln durch die Strecke. Wetter, Stimmung und Atmosphäre – alles stimmte.
4 beim 10-km-Lauf
Über die 10-km-Distanz gingen vier Lauffreunde an den Start. Ingo Hanke bewies einmal mehr seine starke Form und sicherte sich den 2. Platz in seiner Altersklasse – eine weitere Bestätigung seiner kontinuierlich starken Leistungen. Manuela Lasahn freute sich über einen schönen Lauf in Hamm – die Strecke, die Atmosphäre und der Spaß standen im Vordergrund. Und das ist beim MaxiLauf ohnehin das Wichtigste.
4 beim 5-km-Lauf – Debüt mit Bestzeit und Podium
Beim 5-km-Lauf starteten ebenfalls vier Lauffreunde – darunter Holger und Chiara Engel, die den Lauf als Formtest nutzten. Chiara, mitten in der Vorbereitung auf einen bevorstehenden Triathlon, absolvierte die fünf Kilometer als Zwischenstation ihrer Wettkampfvorbereitung. Holger nutzte den Lauf als Standortbestimmung für seine Herbstziele. Beiden gelangen Zeiten nahe ihrer persönlichen Bestleistungen – ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Positiv fiel beiden die überarbeitete 5-km-Strecke auf, die in diesem Jahr in umgekehrter Richtung geführt wurde und für eine willkommene Abwechslung sorgte.
Tatyana Ganushevich nahm zum ersten Mal am MaxiLauf teil – und direkt mit einem Ausrufezeichen. Mit dem klaren Ziel, die fünf Kilometer unter 25 Minuten zu absolvieren, erreichte sie ihr Vorhaben und stellte dabei gleich eine persönliche Bestzeit auf. Der 3. Platz in ihrer Altersklasse rundete das gelungene Debüt beim MaxiLauf perfekt ab.
Julian Vieregge beim Schülerlauf
Auch der 1-km-Schülerlauf war mit einem Lauffreund besetzt: Julian Vieregge vertrat die Lauffreunde Bönen beim Nachwuchslauf – und zeigte, dass der Laufnachwuchs bei den Lauffreunden in guten Händen ist.
Fazit: Ein rundum gelungenes Heimspiel
17 Lauffreunde, vier Distanzen, zwei Altersklassensiege, eine persönliche Bestzeit beim 5 km – der 7. MaxiLauf Hamm 2026 war für die Lauffreunde Bönen ein voller Erfolg. Die Strecken durch Hamm, die familiäre Atmosphäre, die perfekte Organisation und das gnädige Wetter machten den Feiertag zu einem unvergesslichen Lauftag. Der MaxiLauf Hamm wächst von Jahr zu Jahr – und die Lauffreunde Bönen sind jedes Mal mittendrin.
Ihre Ergebnisse
Bartmann, Greta; 5km; 23:45 Min.; Platz 5 W; Platz 17 Frauen
Ganushevich, Tatyana; 5km; 24:32 Min.; Platz 3 W40; Platz 24 Frauen;
Engel, Chiara; 5km; 25:08 Min.; Platz 10 W; Platz 29 Frauen
Lassahn, Manuela; 10km; 57:02 Min.; Platz 7 W35; Platz 60 Frauen
Vieregge, Rebecca; 10km; 1:15:55 Std.; Platz 21 W40; Platz 175 Frauen
Flanse, Jona; HM; 01:56:35 Std.; Platz 22 W; Platz 59 Frauen
Pinger, Sabine; HM; 01:58:33 Std.; Platz 1 W55; Platz 79 Frauen
Baur, Barbara; HM; 02:02:50 Std.; Platz 18 W40; Platz 106 Frauen
Krähling, Katharina; HM; 02:18:04 Std.; Platz 27 W40; Platz 188 Frauen
Vieregge, Julian; 1km; 06:21 Min.; Platz 11 MK M9; Platz 44 Männer
Engel, Holger; 5km; 28:35 Min.; Platz 6 M55; Platz 124 Männer
Hanke, Ingo; 10km; 43:10 Min.; Platz 2 M50; Platz 17 Männer
Bücker, Heiko; 10km; 59:16 Min.; Platz 9 M55; Platz 149 Männer
Behrend, Jonas; HM; 01:29:44 Std.; Platz 8 M; Platz 21 Männer
Willingmann, Todt G.; HM; 01:38:02 Std.; Platz 1 M60; Platz 56 Männer
Pinger, Thomas; HM; 01:58:33 Std.; Platz 14 M55; Platz 265 Männer
Buchholz, Thorsten; HM; 02:18:05 Std.; Platz 42 M45; Platz 395 Männer

