Ein Wochenende, fünf Läufe – die Lauffreunde Bönen überall dabei!

Das vergangene Wochenende hatte es in sich: Während acht Lauffreunde beim BORN TO RUN 2026 in Unna von Freitag bis Sonntag die Runden zählten, waren weitere Mitglieder parallel dazu an gleich vier weiteren Startlinien in der Region vertreten:

  • 🏃 BORN TO RUN 2026 – Unna (Freitag bis Sonntag)
  • 🏃 24. Werner Volksbank Stadtlauf – Werne
  • 🏃 27. Oelder Citylauf – Oelde
  • 🏃 Sauerland-Höhenflug-Trailrun 2026 – Sundern-Hagen
  • 🏃 10. Menden Citylauf – Menden

Alle Berichte dazu findet ihr hier. 👇

BORNE TO RUN 2026
(3 / 6 / 12 / 24 / 48-Stunden-Spenden-Lauf)

Mitten in der Region, im malerischen Bornekamp Park in Unna, findet seit 2023 ein Laufevent der besonderen Art statt: der BORNE TO RUN – Deutschlands einziger 48-Stunden-Lauf. Zum vierten Mal verwandelte sich der 1.947-Meter-Rundkurs durch den Bornekamp in eine Bühne für Ausdauer, Willenskraft und Gemeinschaft. Und zum zweiten Mal wurde im Rahmen der Veranstaltung die offene Deutsche Meisterschaft im 48-Stunden-Lauf ausgetragen – ein Highlight, das dem Lauf zusätzliche Strahlkraft verleiht.

Doch der BORNE TO RUN ist mehr als nur ein Wettkampf. Er ist ein Spendenlauf für den guten Zweck und bietet neben dem 48-Stunden-Format auch Distanzen über 3, 6, 12 und 24 Stunden an – für alle, die ihre eigenen Grenzen auf ihre ganz persönliche Weise testen möchten. Wie im Vorjahr nahmen auch 2026 wieder knapp 300 Teilnehmende über alle Distanzen teil – eine bunte Mischung aus erfahrenen Ultraläufern, regionalen Laufvereinen und vielen Läuferinnen und Läufern, die das besondere Format nutzen, um neue Grenzen zu entdecken.

Gleich acht Lauffreunde nutzten das besondere Format – und waren damit auf allen Distanzen vertreten.

Der Kurs – 19 Höhenmeter pro Runde läppern sich

Der Rundkurs durch den Bornekamp Park ist mit 1.947 Metern pro Runde überschaubar – aber täuscht. Mit 19 Höhenmetern pro Runde summiert sich das Profil über die Stunden und Tage zu einem ernstzunehmenden Gegner. Wer am Ende 100 Kilometer auf der Uhr hat, hat damit auch über 1.000 Höhenmeter in den Beinen. Runde für Runde, Stunde für Stunde.

Das Wetter – durchwachsen, aber kein Stopper

Das Wetter zeigte sich über das Wochenende von seiner wechselhaften Seite. Überwiegend bewölkt, hin und wieder ein Sonnenstrahl – aber auch der eine oder andere Schauer, besonders am Freitagabend und in der Nacht von Freitag auf Samstag. Für die 48-Stunden-Läufer gehörte das schlicht dazu. Aufgehört hat deswegen niemand.

48 Stunden – Katharina Krähling, Thorsten Buchholz & Michael John Flory

Für Katharina Krähling war der BORNE TO RUN 2026 eine neue Herausforderung – ihr erster 48-Stunden-Lauf. Gemeinsam mit Thorsten Buchholz drehte sie die meiste Zeit ihre Runden durch den Bornekamp. Das gemeinsame Ziel war klar definiert: die 100-Kilometer-Marke knacken.

Was folgte, war ein Wochenende voller Disziplin, nächtlicher Regenerationspausen und konsequentem Weitermachen. Am Ende standen 116,82 km bei Katharina und 103,19 km bei Thorsten auf der Uhr – die weitesten Distanzen, die beide jemals bei einer Veranstaltung zurückgelegt haben. Und wer die 19 Höhenmeter pro Runde im Hinterkopf behält, weiß: das bedeutete für beide auch jeweils über 1.000 Höhenmeter auf der Gesamtdistanz.

Michael John Flory schrieb seine ganz eigene Geschichte an diesem Wochenende: Berufsbedingt konnte er zum Startschuss am Freitag lediglich eine einzige Runde absolvieren – erst am Sonntagmorgen ging er richtig auf die Strecke. Die verbleibende Zeit nutzte er konsequent und erlief noch eine starke Ultradistanz von 48,67 km.

24 Stunden – Rebecca Vieregge

Rebecca Vieregge startete mit dem Startschuss am Samstagabend um 18 Uhr in ihren 24-Stunden-Lauf und erlief bis in die Dunkelheit starke 29,2 km. Leider meldete sich nach der nächtlichen Pause der Körper mit einem klaren Stopp-Signal – ein Weitermachen am Sonntagmorgen war nicht möglich.

6 Stunden – Tatyana Ganushevich und Nadine Bieletzki

Tatyana Ganushevich und Nadine Bieletzki starteten beim 6-Stunden-Lauf am Samstag . Tatyana nutzte den Lauf ganz gezielt als Vorbereitung für einen Marathon und erlief in sechs Stunden beeindruckende 46,72 km – eine echte Ultradistanz und ein starkes Signal für die kommenden Wettkampfziele. Nadine kämpfte an diesem Tag mit einem widerspenstigen Körper, der einfach nicht mitspielen wollte – solche Tage gehören zum Laufsport dazu und sagen nichts über die Leistungsfähigkeit aus. Mit 31,15 km hat sie dennoch eine ordentliche Distanz auf die Strecke gebracht.

Ein besonderer Einsatz des Veranstalters

Eigentlich hatte Jan-Philipp Struck an diesem Wochenende alle Hände voll zu tun – als Mitgründer und Veranstalter des BORN TO RUN läuft im Hintergrund bekanntlich einiges zusammen. Doch wer Jan-Philipp kennt, weiß: ganz ohne Laufen geht es nicht. So ließ er es sich nicht nehmen, vornehmlich in den Nachtstunden selbst die Runden im Bornekamp zu drehen – außerhalb der offiziellen Wertung, aber mit vollem Einsatz. Am Ende standen beeindruckende über 200 Kilometer auf seiner persönlichen Uhr. Hut ab! 🎩👏

Die Ergebnisse in der Übersicht:
6 Std. Lauf
Tatyana Ganushevich, 24 Runden, 46,72 km, Platz 11 der Frauenwertung
Nadine Bieletzki, 16 Runden, 31,15 km, Platz 18 der Frauenwertung
12 Std. Lauf
Rebecca Vieregge, 15 Runden, 29,20km, Platz 18 der Frauenwertung
48 Std. Lauf
Katharina Krähling, 60 Runden, 116,82km, Platz 22 der Frauenwertung
Thorsten Buchholz, 53 Runden, 103,19km, Platz 68 der Männerwertung
Michael John Flory, 25 Runden, 48,67km, Platz 84 der Männerwertung

24. Werner Volksbank Stadtlauf

Am Samstag, den 13. Juni 2026, war Werne wieder ganz im Zeichen des Laufsports. Beim 24. Werner Volksbank Stadtlauf waren die Lauffreunde Bönen mit Jonas Behrend und Zoe Zicholl vertreten.

Das Wetter zeigte sich von seiner angenehmen Seite – etwas windig zwar, aber insgesamt ideale Bedingungen für einen schönen Lauftag im Herzen der Stadt. Wie in jedem Jahr erhielten alle Teilnehmer ein T-Shirt – diesmal in Gelb mit blauer Schrift, das bei vielen gut ankam.

Doppelstart für Jonas

Jonas legte an diesem Tag einen bemerkenswerten Doppelstart hin. Bereits um 15:35 Uhr fiel der Startschuss für den Jedermannlauf über 2,5 Kilometer. Die Strecke führte durch die Fußgängerzone, am Solebad Werne vorbei, durch den Kurpark und zurück ins Ziel. Trotz eines schnellen Starts aus dem Mittelfeld heraus arbeitete Jonas sich kontinuierlich nach vorne und übernahm zeitweise sogar die Führung. Erst in der Fußgängerzone zog der spätere Sieger uneinholbar davon. Jonas sicherte sich am Ende einen starken 2. Gesamtplatz – und den 1. Platz in seiner Altersklasse. Bei der Siegerehrung gab es Glaspokal und Urkunde als wohlverdiente Anerkennung.

Keine 40 Minuten später stand Jonas bereits wieder am Start: Um 16:15 Uhr folgte der 5-Kilometer-Lauf. Zwei Runden durch die Fußgängerzone, dann wieder am Solebad vorbei durch den Kurpark – die Beine mussten nach dem Ersteinsatz nochmal ran. Jonas ließ sich davon nicht beirren, arbeitete sich erneut Schritt für Schritt nach vorne und überholte im Rennverlauf mehrere Läufer. Im Ziel stand Platz 5 in der Gesamtwertung und Platz 3 in der Altersklasse – verbunden mit einer starken 5-Kilometer-Zeit, mit der Jonas selbst sehr zufrieden war. Die ersten sechs Plätze wurden mit Geldprämie, Pokal und Urkunde ausgezeichnet – Jonas war dabei.

Zoe beim 5-km-Lauf

Auch Zoe Zicholl war beim 5-Kilometer-Lauf am Start und zeigte dabei eine starke Leistung. Mit einer Zeit von 22:11 Minuten absolvierte sie die Stadtrundkurse durch das schöne Werne und durfte am Ende zu Recht stolz auf ihr Ergebnis sein.

Fazit

Der Werner Volksbank Stadtlauf hat auch im Jahr 2026 seinem Ruf als stimmungsvolle Innenstadtveranstaltung alle Ehre gemacht. Im Zielbereich sorgten Bananen, Wasser sowie alkoholfreies Bier und Radler für die verdiente Erfrischung.

Ihre Ergebnisse:
Zicholl, Zoe; 5km; 22:11 Min.; Platz 4 W; Platz 6 Frauen
Behrend, Jonas; 5km 18:18 Min.; Platz 3 M; Platz 5 Männer
Behrend, Jonas; 2,5km 08:38 Min.; Platz 1 M; Platz 2 Männer

27. Oelder Citylauf

Am Samstag, den 13. Juni 2026, fiel um 17:15 Uhr der Startschuss zum 27. Oelder Citylauf – und Todt G. Willingmann war nach elf Jahren Pause wieder dabei.

Neu in diesem Jahr: Teil des Volksbank-Cups Warendorf

Der Oelder Citylauf schreibt in diesem Jahr ein neues Kapitel: Erstmals ist die Veranstaltung Teil des Volksbank-Cups Warendorf – einer regionalen Laufserie, zu der neben Oelde auch die Läufe in Ostbevern (25. Juni) und Telgte (26. September) gehören. Wer mindestens drei Wertungsläufe absolviert, darf sich über ein exklusives limitiertes Shirt sowie eine Einladung zur Abschluss-Siegerehrung mit kostenlosem Läuferbuffet freuen – ein zusätzlicher Anreiz, die Serie vollständig zu bestreiten.

Die 10-km-Strecke wird in vier Runden durch die Oelder Innenstadt absolviert, ist amtlich vermessen und damit bestenlistentauglich. Besonders im Start- und Zielbereich auf dem Marktplatz sorgen zahlreiche Zuschauer für eine tolle Atmosphäre und zusätzliche Motivation.

Todts Rückkehr nach elf Jahren

Todt selbst war an diesem Tag zwiegespalten. Knieprobleme, die sein Training zuletzt stark eingeschränkt hatten, machten sich vor allem in der dritten und vierten Runde zunehmend bemerkbar. Hinzu kam ein wechselhaftes Wetter – warm und sonnig bei der Ankunft, später auffrischender Wind und Regenwolken, die die wellige Strecke zusätzlich anspruchsvoller machten. Immerhin blieb es trocken.

Auch das starke Teilnehmerfeld stellte eine zusätzliche Herausforderung dar: Allein 25 Läufer blieben unter der 40-Minuten-Marke – darunter ein Kontrahent aus Todts Altersklasse mit beeindruckenden 37 Minuten.

Todts persönliches Fazit fällt dennoch versöhnlich aus: Der Lauf war für ihn ein wichtiger Pflichtstart, um in der Volksbank-Cup-Serie weiterhin vertreten zu sein – und dieses Ziel hat er erreicht.

Wertvoller Tipp vom Masseur

Ein unerwarteter Bonus wartete nach dem Zieleinlauf: Dank des Massage-Angebots vor Ort erhielt Todt einen aufschlussreichen Hinweis. Ein Masseur erklärte ihm, dass die Ursache seiner Kniebeschwerden möglicherweise gar nicht in den Knien selbst liegt, sondern in Spannungen der Oberschenkelmuskulatur und deren Sehnen. Regelmäßiges Dehnen und gezieltes Kräftigen sollen Abhilfe schaffen.

Todts Resümee bringt es auf den Punkt: „So habe ich am Ende zwar nicht in meiner Altersklasse gewonnen, dafür aber einige wertvolle Erkenntnisse mitgenommen – und das ist mir persönlich deutlich mehr wert.“

Sein Ergebnis:
Willingmann, Todt G.; 10km; 45:36 Min.; Platz 4 M60; Platz 61 Männer

Sauerland-Höhenflug-Trailrun 2026

Am Sonntag, den 14. Juni 2026, machten sich gleich zwei Lauffreunde auf den Weg nach Sundern-Hagen im Sauerland: Simone Kopietz und Todt G. Willingmann stellten sich beim Sauerland-Höhenflug-Trailrun 2026 den Herausforderungen der Sauerländer Natur.

Der Lauf im Überblick

Start und Ziel des Trailruns befinden sich am Mega-Sports-Center in Sundern-Hagen. Von dort aus starten die Läuferinnen und Läufer auf anspruchsvolle Strecken durch Wald- und Feldwege, schmale Singletracks und über wellige Höhenzüge mit herrlichen Ausblicken auf die Sauerländer Landschaft. Angeboten werden drei Distanzen: 5 km, 10 km und ein Halbmarathon. Die 10-km-Strecke ist zudem Bestandteil des Sauerland Cups – einer regionalen Laufserie, für die auch Todt gemeldet ist.

Simone bezwingt den Halbmarathon

Simone Kopietz nahm die längste der drei Distanzen in Angriff und absolvierte den Halbmarathon mit rund 450 Höhenmetern. Auf dem anspruchsvollen Trailkurs durch die Sauerländer Natur bewies sie Ausdauer und Stärke – und überquerte am Ende verdient die Ziellinie.

Todts Kampf auf den 10 Kilometern

Todt G. Willingmann startete um 10:20 Uhr auf der 10-km-Strecke – mit rund 180 bis 257 Höhenmetern, je nachdem ob man dem Veranstalter (199 Hm) oder Todts Garmin-Uhr (257 Hm) glaubt. Ein kleines Mysterium, das zur Natur des Trailrunnings irgendwie dazugehört.

Die Vorzeichen waren nicht die besten: Nach dem anstrengenden Lauf beim Oelder Citylauf am Vortag und anhaltenden Knieproblemen war Todt schon vor dem Start klar, dass heute kein Wohlfühllauf werden würde. Hinzu kamen die Streckenbedingungen: Wochenlange Regenfälle hatten die Trails in einen matschigen Parcours verwandelt – mit Pfützen, rutschigen Abschnitten und aufgeweichten Waldwegen. Todt reagierte pragmatisch: Er zog die Trailschuhe an, positionierte sich weiter hinten im Starterfeld und nahm sich vor, das Rennen vor allem unverletzt zu beenden – schließlich steht nächste Woche eine der wichtigsten Laufwochen des Jahres an.

Die ersten fünf Kilometer verliefen wellenförmig bergauf – und da der 10-km-Lauf 20 Minuten nach dem Halbmarathon startete, traf das Feld schon nach etwa 500 Metern auf die langsameren Halbmarathonläufer. Auf den engen Singletrails wurde es dadurch entsprechend eng. Matsch und Pfützen taten ihr Übriges.

Ab Kilometer 5, als es bergab ging, meldeten sich Todts Knie wieder spürbar zu Wort. Auf den Abfahrten verlor er Positionen an Läufer, die ihn sonst nicht überholen. Die Motivation sank – aber die Zielline war das Ziel, und das erreichte er.

Todts Fazit fällt ehrlich aus: Bei Sonnenschein macht dieser Lauf deutlich mehr Spaß. Doch trotz bedecktem Himmel, kühlem Wind und Knieproblemen blieb das Wetter zumindest trocken – und die Organisation wie immer vorbildlich. Eine überdachte Halle für schlechtes Wetter, ein großzügiges Verpflegungsangebot mit Kuchen, Pommes und Nudeln sowie ein lobenswert schneller Bilderservice runden die Veranstaltung ab.

Ihre Ergebnisse:
Kopietz, Simone; HM; 02:38:29 Std.; Platz 10 W50; Platz 79 Frauen
Willingmann, Todt G.; 10km; 52:21 Min.; Platz 3 M60; Platz 31 Männer

10. Menden Citylauf

Am Samstag, den 14. Juni 2026, war Ingo Hanke von den Lauffreunden Bönen beim 10. Menden Citylauf in der Hönnestadt am Start.

Der Lauf im Überblick

Der Menden Citylauf zählt zu den beliebten Stadtläufen im Märkischen Sauerland und feierte in diesem Jahr sein 10. Jubiläum. Die Veranstaltung bietet verschiedene Distanzen für Läuferinnen und Läufer aller Altersgruppen und lockt jedes Jahr zahlreiche Teilnehmer in die Mendener Innenstadt. Der Lauf führt durch das lebendige Herz der Stadt und schafft eine tolle Atmosphäre mit begeisterten Zuschauern entlang der Strecke.

Ingos Lauf – und ein verdienter Sieg

Ingo startete beim 5-km-Lauf, der auf einem flachen Innenstadtkurs in zwei Runden absolviert wurde. Die Bedingungen spielten mit: gutes Laufwetter, eine faire Strecke und eine motivierende Stadtkulisse.

Und Ingo nutzte die Bedingungen optimal – denn am Ende stand ein Sieg in der Altersklasse M50! 🏆

Sein Ergebnis:
Hanke, Ingo; 5km; 20:56 Min.; Platz 1 M50; Platz 20 Männer

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