100km RundumDortmund 2026 – 3. Etappe

Seit vielen Jahren führen fünf der bekanntesten Dortmunder Lauftreffs gemeinsam den Landschaftslauf „100km RundumDortmund“ durch. Grundlage ist der rund 100 km lange Wanderweg „Dortmunder Rundweg“, der vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) Bezirk Dortmund geplant und markiert wurde – erkennbar am Wanderzeichen mit dem eingekreisten „D“, das Kenner liebevoll den „Dott“ nennen. Alle zwei Jahre verwandeln LT Bittermark, LWT Dortmund Ost, LT Brechten, LT Wischlingen und die Viermärker Waldlaufgemeinschaft diesen Weg in einen geführten Landschaftslauf, aufgeteilt auf fünf Etappen von Mai bis September.

Gelaufen wird in zwei Tempogruppen (ca. 6 min/km und 7 min/km), ohne Wettkampfcharakter und ohne Zeitnahme – dafür mit erfahrenen Laufbetreuern und jeder Menge Landschaft, Wald und Weitblick rund um Dortmund. Gestartet wird jeweils per Bustransfer vom Etappenziel zum Startpunkt.

Die dritte Etappe: Lanstrop – Groppenbruch

Am 26. Juli stand für Thorsten Buchholz von den Lauffreunden Bönen die dritte Etappe auf dem Programm, diesmal ausgerichtet vom LT Brechten. Über 50 Teilnehmer, verteilt auf die zwei Tempogruppen, machten sich gemeinsam auf den rund 24 km langen Weg von Haus Wenge in Lanstrop bis zum Park & Ride-Parkplatz in Dortmund-Mengede/Groppenbruch – ein wieder einmal schöner, zügiger Gruppenlauf.

Die Strecke führte zunächst durch ein reizvolles Vogelschutzgebiet hinauf zur Zechendeponie Derne, dem einzigen nennenswerten „Berg“ der Etappe mit schönem Rundblick über den Dortmunder Nordosten. Weiter ging es durch den Lüner Süden, entlang der A2, über die Felder der Brechtener Niederung, vorbei am Golfplatz durch den Süggelwald bis zum Grävingholz – kurz danach wartete die Verpflegungsstation. Über den Herrenthey-Wald erreichten die Läufer Schwieringhausen, liefen malerisch am Dortmund-Ems-Kanal entlang bis nach Lünen/Brambauer und schließlich durch offenes Gelände zurück ins Ziel.

Zuvor hatte Thorsten allerdings noch alle Hände voll zu tun: Beim eigenen 6-Stunden-Lauf der Lauffreunde Bönen am Samstag war er als Teil des Orga-Teams für die Zeitmessung zuständig. Bei sommerlichen 30 Grad blieb da keine Zeit fürs eigene Laufen – zwei Runden zur Begleitung seiner Frau, die selbst an der Startlinie stand, waren aber drin.

Am Sonntag dann optimale Bedingungen für die RundumDortmund-Etappe: angenehme 24 Grad und bewölkter Himmel. Nach 2:40 Stunden erreichte Thorsten das Ziel in Groppenbruch – eine schöne, abwechslungsreiche und durchaus anspruchsvolle Etappe mit vielen offenen Feldwegen, die dem Streckenverlauf im Dortmunder Norden alle Ehre machte.

Weiter geht’s beim „Dott“ am 30. August mit der vierten Etappe von Groppenbruch nach Haus Dellwig mit dem LT Wischlingen.

7. Sechs-Std.-Lauf am Förderturm Bönen

Bei unserem eigenen 7. Sechs-Stunden-Lauf am Förderturm Bönen gingen von den 150 Startern auch vier eigene Vereinsmitglieder an den Start – und das bei sommerlichen 30 Grad und ohne jeglichen Schatten auf der Strecke!

Thomas Pinger und Katharina Krähling liefen beide Ultradistanzen: Thomas kam auf starke 47,086 km (35 Runden plus Restmeter, als um 15 Uhr das Ende des Laufes ertönte), Katha erreichte 45,560 km (34 Runden).

Auch zwei Absolventinnen des gerade beendeten Schnupper- und Wiedereinsteigerkurses der Lauffreunde wagten sich an den 6-Std.-Lauf: Tatjana Richter bestritt nicht nur ihren allerersten Lauf im Trikot der Lauffreunde, sondern lief dabei gleich ihren ersten Halbmarathon (21,44 km / 16 Runden). Sabrina Buchholz erreichte 16,08 km (12 Runden).

Neben all den Orga-Aufgaben rund um unseren eigenen Lauf waren wir als Verein zudem wieder mit unserer „Grobi-Staffel“ außerhalb der offiziellen Wertung unterwegs. Zahlreiche Vereinsmitglieder wechselten sich dabei über die 6 Stunden ab und drehten gemeinsam ihre Runden – am Ende kamen so stolze 27 Runden = 36,18 km zusammen.

Eine tolle Leistung aller Beteiligten bei diesen fordernden Bedingungen.

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