Sparkassen Herbstwaldlauf 2026

Beim traditionellen Sparkassen-Herbstwaldlauf 2026 in Beckum sorgte Jonas Behrend für ein echtes Highlight: Mit dem dritten Gesamtplatz über 10 Kilometer durfte er sich über Urkunde und Pokal freuen. Dabei war er erstmals in Beckum am Start, gemeinsam mit seinem Vater.

Anspruchsvolle Strecke bei Nieselwetter

Das Wetter zeigte sich von der ungemütlichen Seite: stark bewölkt, Nieselregen und rund 12 Grad. Pünktlich um 11 Uhr fiel auf dem Sportplatz der Startschuss. Nach einer Runde im Stadion führte die Strecke über die Straße auf Feldwege und durch das waldreiche Naturschutzgebiet Vellerner Brook. Der unebene Untergrund und ständige Anstiege und Abstiege machten den Lauf zu einer echten Herausforderung.

Vom Mittelfeld aufs Podium

Jonas ging den Lauf bewusst ruhig an und arbeitete sich nach und nach nach vorn. Als er die Führenden vor sich sah, lag er bereits auf Rang vier, womit er selbst nicht gerechnet hatte. Bergab ließ er es rollen, schloss zum Drittplatzierten auf, lief ein Stück neben ihm und setzte schließlich zum Überholen an. Die beiden Führenden waren zu weit entfernt, doch der Verfolger blieb Jonas dicht auf den Fersen. Zurück auf dem Sportplatz mobilisierte er noch einmal alle Kräfte und rettete Platz drei ins Ziel. Sein Konkurrent fragte ihn danach verblüfft, wo er auf einmal hhergekommen sei.

Training zahlt sich aus

Jonas führt den Erfolg auf regelmäßiges Training und seinen 30-Kilometer-Longrun am Wochenende zuvor in Dortmund zurück. Die zehn Kilometer in Beckum fühlten sich danach deutlich kürzer an.

Fazit

Gut gefallen hat ihm auch die Organisation mit ausreichend Parkplätzen und Duschen. Einziger Kritikpunkt: Die Laufuhren zeigten bei mehreren Läufern rund 10,2 Kilometer an. Ob die Strecke etwas länger war oder es an der GPS-Messung lag, bleibt offen.

Sein Ergebnis:
Jonas Behrend; 10km; 38:21 Min.; Platz 2 M20; Platz 3 Männer und Gesamt

12. Uni-Lauf Bamberg

Beim 12. Uni-Lauf Bamberg am Sportzentrum der Universität waren die Lauffreunde Bönen durch Todt G. Willingmann über die 10-Kilometer-Distanz vertreten. Der Wettkampf war zugleich die Bayerische Hochschulmeisterschaft im 10-km-Straßenlauf. Er war ursprünglich für den 28. Juni 2026 angesetzt, musste wegen der sommerlichen Hitze aber abgesagt werden und wurde nun nachgeholt. Das Teilnehmerfeld war auf 800 Starterinnen und Starter begrenzt, und bei kühlen, bewölkten 10 Grad herrschten ideale Laufbedingungen.

Flache Strecke, gutes Gefühl

Die vermessene und flache Strecke führte über die ERBA-Insel am Main-Donau-Kanal entlang in den Hain bis zur Buger Spitze (etwa Kilometer 5,5). Von dort ging es an der Regnitz Richtung Innenstadt, über den neu gestalteten Traidelpfad an der Schleuse 100 des historischen König-Ludwig-Kanals zum Kranen mit Blick auf das Alte Rathaus und den Michaelsberg. Über die Fischerei und die Markusbrücke führte der Weg zurück zur ERBA-Insel, bevor eine letzte kleine Schleife zum Ziel im Innenhof des Universitätsgebäudes führte. Verpflegt wurde an zwei Getränkestellen bei etwa Kilometer fünf und sieben.

Für Todt war der Lauf von Beginn an ein Genuss: Körperliche Probleme gab es keine, und die parkähnliche Strecke ließ sich richtig gut laufen. Zwar ordnete er sich beim Start falsch ein und verlor anfangs einige Positionen, fand aber nach wenigen hundert Metern gut ins Rennen und konnte immer wieder Läufer überholen.

Kleiner Rückschlag bei Kilometer 8

Bei Kilometer 8 lag Todt innerhalb seiner Gruppe in Führung und lief zunächst geradeaus weiter, als plötzlich jemand rief, dass er links die Treppen hinunter müsse. Das brachte ihn so aus dem Rhythmus, dass er sich kurz darauf am Ende der Gruppe wiederfand. Trotzdem hielt er das Tempo hoch. Erst wenige Meter vor dem Ziel ließ er kurz nach, und prompt überholte ihn noch ein älterer Läufer. Der Schreck währte nur kurz: Der Mann lief in der Altersklasse M50, war also keine Konkurrenz.

Zieleinlauf im Zeitdruck

Für Siegerehrung und Sachpreise blieb leider keine Zeit: Um 11:30 Uhr wartete bereits eine gebuchte Stadtführung am Dom. Also hieß es nach dem Lauf: essen, abtrocknen, umziehen und rund zwei Kilometer zurück zum Dom laufen. Am Ende klappte alles rechtzeitig.

Ein sportlich gelungener Lauf, und ein Beweis dafür, dass sich Laufen und Kultur durchaus unter einen Hut bringen lassen! 🏃‍♂️

Sein Ergebnis:
Todt G. Willingmann; 10km; 42:14 Min.; Platz 1 M60; Platz 71 Männer

8. Lengericher Ultratrail

Beim 8. Lengericher Ultratrail im Tecklenburger Land sicherte sich unsere Lauffreundin Jenny Kneer den Gesamtsieg bei den Frauen über die 23-km-Distanz. Damit gewann sie zugleich ihre Altersklasse W40.

Die Veranstaltung bot zwei Wertungen: eine Runde über 23 Kilometer oder die Ultramarathon-Wertung mit zwei Runden. Jenny entschied sich für eine Runde und meisterte die anspruchsvolle Strecke mit rund 480 Höhenmetern in einer Zielzeit von 3:02:40 Stunden. Die Route führte abwechslungsreich über Wege, Wiesen, Pfade und Trails, vorbei an und über Felsen sowie durch Tecklenburg.

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