24. Uentroper Geithelauf
Beim diesjährigen 24. Uentroper Geithelauf – dem ehemaligen „Uentroper Herbstlauf“ unter neuem Namen – zeigten unsere Lauffreunde Jonas Behrend und Ingo Hanke trotz widriger Witterungsbedingungen starke Leistungen.
Regen und Matsch konnten nicht abschrecken
Der Startschuss für den 10-km-Lauf fiel um 11:15 Uhr an der Sportanlage im Giesendahl, 15 Minuten später ging es für die 5-km-Läuferinnen und -Läufer los. Das Wetter zeigte sich an diesem Sonntag allerdings von seiner ungemütlichen Seite: Anhaltender Regen machte die Strecke streckenweise ziemlich matschig.
Die 10-km-Strecke führte zunächst durch ein Wohngebiet, über eine Hauptstraße und Bahnschienen am Kanal entlang, bevor es nach dem Wendepunkt in den Wald ging – dort hatte der Regen zum Glück schon etwas nachgelassen.
Jonas Behrend: Spannender Zweikampf und starke Zeit
Jonas Behrend lag über weite Strecken des 10-km-Laufs vorne. Nach dem Wendepunkt musste er sich jedoch dem zunächst drittplatzierten Läufer beugen, der kurz vor dem 5-km-Punkt im Wald an Tempo zulegte und nicht mehr einzuholen war. Am Ende sicherte sich Jonas einen starken 2. Platz in der Gesamtwertung sowie Platz 1 in seiner Altersklasse.
Trotz der schwierigen Bedingungen lief Jonas dabei sogar eine bessere Zeit als im Vorjahr – die Strecke in Uentrop scheint ihm einfach zu liegen, wie er selbst berichtet: Regelmäßig läuft er hier Zeiten im 38-Minuten-Bereich.
Ingo Hanke ebenfalls erfolgreich
Auch Ingo Hanke war beim Geithelauf am Start und ging über die 5-km-Distanz an den Start. Er belegte Platz 8 in der Gesamtwertung und sicherte sich Platz 3 in der Altersklasse M50.
Besondere Siegerehrung mit „Grabbelkiste“
Im Ziel gab es Eistee und Wasser für alle Finisherinnen und Finisher. Bei der Siegerehrung wurde nur der Gesamtsieger mit einem Pokal geehrt – alle anderen Teilnehmenden durften dafür in eine große „Grabbelkiste“ mit Sponsoren-Geschenken greifen, gefüllt mit Kugelschreibern, Schlüsselanhängern, Parkscheiben, Salz- und Pfefferstreuern und vielem mehr. Für die Altersklassen- und Gesamtsieger gab es zusätzlich Urkunden.
Ihre Ergebnisse:
Ingo Hanke; 5km; 20:33 Min.; Platz 3 M50; Platz 8 Männer
Jonas Behrend; 10km; 38:06 Min.; Platz 1 M; Platz 2 Männer
36. Fleckenberger Herbstlauf
Beim 36. Fleckenberger Herbstlauf in Schmallenberg-Fleckenberg stellte sich unser Lauffreund Todt G. Willingmann einer echten Herausforderung – und bewies dabei vor allem eines: Durchhaltevermögen.
Ein Lauf unter keinem guten Stern
Bereits im Vorfeld war klar, dass es heute kein einfacher Tag werden würde. Anhaltende Knieprobleme und ein allgemein schlappes Körpergefühl ließen Todt sich mental auf einen harten Kampf einstellen. Das Ziel war diesmal nicht die Bestzeit, sondern schlicht: ankommen.
Anspruchsvolle Strecke mit 260 Höhenmetern
Um 10:30 Uhr fiel bei kühlen 15 Grad, aber noch trockenen Bedingungen der Startschuss für die knapp 40 Teilnehmenden, die sich auf die 15 km lange Strecke mit rund 260 Höhenmetern begaben – und damit weiterhin Punkte für den Sauerland Cup sammelten.
Die Strecke hatte es in sich: Zunächst ging es auf den ersten vier Kilometern 145 Höhenmeter hinauf zum sogenannten „Sternchen“, gefolgt von einem einen Kilometer langen Abstieg mit 106 Höhenmetern. Danach folgte ein wellenförmiger Anstieg, der bei Kilometer 8,1 mit weiteren 132 Höhenmetern seinen Höhepunkt erreichte. Ab dort ging es überwiegend bergab – die letzten sechs Kilometer entsprachen dabei der Strecke des Rothaarsteigmarathons bis ins Ziel.
Stark bergauf, schwer bergab
Auf den ersten Kilometern konnte Todt dem Zweitplatzierten seiner Altersklasse noch gut folgen. Doch sobald es bergab ging, änderte sich das Bild schlagartig: Während sein Konkurrent seine Geschwindigkeit deutlich steigern konnte, war dies für Todt aufgrund der Knieprobleme nicht möglich. Zu allem Überfluss setzte zu diesem Zeitpunkt auch noch Regen ein, der im Laufe des Rennens immer heftiger wurde und die Strecke zunehmend in ein Pfützenfeld verwandelte.
Besonders bitter: Ausgerechnet die letzten sechs Kilometer, die fast ausschließlich bergab führten, wurden so zur größten Herausforderung. Während Todt bei den Anstiegen noch gut mithalten konnte, blieb beim Bergablaufen der nötige Speed aus – ein Umstand, der ihn am Ende sogar noch zwei siebzigjährige Läufer passieren ließ.
Kleiner Trost zum Schluss
Immerhin: Trotz der schwierigen Umstände lief Todt noch schneller als alle Teilnehmer der Altersklasse M45 – ein kleiner Lichtblick an einem insgesamt harten Tag.
Im Nachhinein zeigte sich Todt selbst überrascht über seine Zeiten beim Bergablaufen, die mit einem Pace von 4:55 min/km deutlich unter seinen Erwartungen lagen.
Sein Ergebnis:
Todt G. Willingmann; 15km; 01:16:06 Std.; Platz 3 M60; Platz 15 Männer
24. Panorama-Marathon Bergkamen
Direkt nach den Vereinsmeisterschaften der Lauffreunde Bönen am Freitagabend ging es für Katharina Krähling und Thorsten Buchholz bereits am Samstag weiter zum 24. Panorama-Marathon in Bergkamen – ein straffes Programm für die beiden!
Rundkurs mit Höhenmetern und Ausblick
Gelaufen wurde auf einem 5,4 km langen Rundkurs rund um und über die Halde Großes Holz, die mit ihren 145,8 m ü. NHN einen beeindruckenden Panoramablick auf den Datteln-Hamm-Kanal, die Marina Rünthe und das Naturschutzgebiet Beversee bietet. Das Format des Laufs war denkbar einfach: Innerhalb von 7 Stunden konnte jeder so viele Runden laufen, wie er wollte – vom Kurzstreckenläufer bis zum Marathonisten war hier alles möglich.
Thorsten: Klarer Plan, konsequent umgesetzt
Thorstens Ziel stand schon vor dem Start fest: Der Halbmarathon sollte reichen – bei den Höhenmetern völlig verständlich! Nach vier Runden hatte er 21,6 km und 380 Höhenmeter in den Beinen. Während es auf den geraden Abschnitten teilweise richtig flott zur Sache ging, wurde das Tempo bei den Anstiegen dann „sehr demokratisch verteilt“, wie Thorsten es humorvoll beschreibt.
Nach 2:46 Stunden war für ihn „Game Over“ – und das bei bester Zufriedenheit. Die kleine, herzliche und liebevoll organisierte Veranstaltung kam bei ihm rundum gut an.
Katharina: Im Flow zum „Marathon+“
Katharina zog Thorsten tapfer über alle vier gemeinsamen Runden und lief anschließend einfach weiter – und wie! Was als offene Frage begann, wurde zum echten Erfolgserlebnis: Am Ende stand die volle Marathondistanz „+“ mit 43,2 km und satten 760 Höhenmetern auf ihrer Uhr, die sie in starken 05:44 Stunden bewältigte.
Ihr Fazit fällt entsprechend selbstbewusst aus: „Berlin nächste Woche kann kommen!“ 💪
Eine Medaille mit Botschaft
Jeder Finisher erhielt eine selbstgebastelte Medaille mit dem passenden Motto: „Grenzen gibt es nur in deinem Kopf“ – ein Spruch, der nach diesem Wochenende mit gleich zwei Läufen an zwei Tagen wohl kaum treffender sein könnte.
23. Stadtfestlauf Lüdinghausen
Bereits am Freitagabend, parallel zu den Vereinsmeisterschaften der Lauffreunde Bönen, war unser Lauffreund Todt G. Willingmann beim 23. Stadtfestlauf in Lüdinghausen am Start – einem Lauf, den er seit über zehn Jahren gerne läuft.
Beliebte Strecke, großes Teilnehmerfeld
Die Strecke in Lüdinghausen hat es Todt schon lange angetan: Es geht vorbei an zwei Burgen, durch den Park und durch einen Teil der Innenstadt, wo ein tolles Publikum die Läufer anfeuert – zusätzlich wird man Runde für Runde vom Moderator angekündigt. Das Wetter zeigte sich zwar nicht sonnig, aber immerhin trocken und angenehm.
Auffällig war in diesem Jahr die deutlich gestiegene Teilnehmerzahl: Statt der üblichen 240 bis 250 Läufer beim 10-km-Lauf gingen dieses Mal über 450 Läuferinnen und Läufer an den Start – ein echter Rekord für die Veranstaltung.
Kein einfacher Tag
Um 18:00 Uhr fiel der Startschuss für den 10-km-Lauf über vier Runden. Nicht jeder Lauf verläuft nach Plan, und so war es auch dieses Mal für Todt: Von Anfang an fehlte die gewohnte Leichtigkeit, und Runde für Runde wurde es zäher. Am Ende stand eine Zeit von 46:20 Minuten auf der Uhr – deutlich langsamer als gewohnt, aber ins Ziel gebracht.
Kurios: Nach der ersten Runde stellte Todt fest, dass er seine Uhr gar nicht gestartet hatte und holte dies nachträglich noch nach – ein Umstand, der zwar keinen Einfluss auf die Zeit hatte, aber vielleicht ein wenig auf die Moral.
Überraschung bei der Altersklasse
Trotz eines für ihn ungewohnt schweren Laufs gab es am Ende doch noch eine positive Überraschung: Todt sicherte sich Platz 3 in seiner Altersklasse – und das bei mindestens 18 Läufern in seiner AK! Ein Ergebnis, mit dem er selbst nicht gerechnet hatte, zumal in seiner Altersklasse ein echter Topläufer unterwegs ist, der schneller ist als alle Konkurrenten ab der AK 50.
Auch wenn dieser Lauf nicht zu Todts Favoriten zählen wird, zeigt das Ergebnis: Auch an schwierigen Tagen kann am Ende noch ein gutes Resultat herauskommen.
Sein Ergebnis:
Todt G. Willingmann; 10km; 46:20 Min.; Platz 3 M60; Platz 105 Männer
Nachgereicht: 16. Rekener 24-Stunden-Lauf 2026
Beim 16. Rekener 24-Stunden-Lauf war unsere Lauffreundin Rebecca Vieregge dabei – einer Benefizveranstaltung zugunsten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. und der Lebenshilfe Borken, an der insgesamt 2.678 Teilnehmende mitwirkten.
Gelaufen wurde auf einem 2,4-km-Rundkurs durch die Felder rund um Reken. Rebecca drehte insgesamt 15 Runden und kam so auf 36 km in 6 Stunden – ein toller Einsatz für eine ebenso tolle Sache!
