Berlin-Marathon 2026
Der BERLIN-MARATHON zählt zu den größten und prestigeträchtigsten Marathons der Welt und gehört zu den begehrten „World Marathon Majors“. Am 27. September 2026 gingen wieder tausende Läuferinnen und Läufer aus aller Welt durch die deutsche Hauptstadt – vorbei an Wahrzeichen wie der Siegessäule und dem Brandenburger Tor, wo traditionell auch das Ziel liegt. Die schnelle, flache Strecke lockt jedes Jahr Spitzenathleten und Hobbyläufer gleichermaßen an, die hier oft persönliche Bestzeiten oder sogar Weltrekorde laufen.
Mit dabei war auch unsere Lauffreundin Katharina Krähling, für die Berlin schon lange auf der Wunschliste stand. Nach dem Hamburg-Marathon im Frühjahr war es bereits ihr zweiter Großstadt-Marathon in diesem Jahr – und ein besonders bemerkenswerter dazu: Erst eine Woche zuvor war Katharina beim Panorama-Marathon in Bergkamen über die Halden-Strecke mit rund 760 Höhenmetern gelaufen. Nach einem solchen kräftezehrenden Lauf noch einmal einen Major-Marathon zu absolvieren, verdient allergrößten Respekt!
In Berlin angekommen, machten die Menschenmassen und die schiere Dimension der Veranstaltung durchaus Eindruck auf sie. Auch das Wetter zeigte sich von seiner anstrengenden Seite. Am Ende stand eine Zielzeit von 04:51:01 Std. – und auch wenn diese nicht ihrer ursprünglichen Zielsetzung entsprach, ist die Leistung angesichts der Vorbelastung durch Bergkamen mehr als beachtlich.
Katharina selbst zieht ein ehrliches Fazit: Organisation und Stimmung in Berlin waren erstklassig, doch die riesigen Dimensionen der Veranstaltung sind nicht unbedingt ihr Ding. Einmal dabei gewesen zu sein reicht ihr – „Wiederholungstäterin“ wird sie wohl nicht.
Ihr Ergebnis:
Katharina Krähling; Marathon; 04:51:01 Std.; Platz 1626 W40; Platz 11416 Frauen
100km Rund um Dortmund – Finale 5. Etappe
Kontrastprogramm zum Berlin-Marathon
Während in Berlin tausende Läuferinnen und Läufer durch die Hauptstadt zum großen Marathon-Spektakel unterwegs waren, ging es für unseren Lauffreund Thorsten Buchholz deutlich ruhiger, aber nicht weniger schön zu: Bei der fünften und letzten Etappe des Landschaftslaufs „100km RundumDortmund“ führte die Strecke von Haus Dellwig nach Kruckel – ca. 16 km mit rund 140 Höhenmetern, ausgerichtet von der Viermärker Waldlaufgemeinschaft.
Der geführte Landschaftslauf verbindet seit Mai fünf Dortmunder Lauftreffs auf dem rund 100 km langen „Dortmunder Rundweg“, der auch als „Dott“ bekannt ist. Die letzte Etappe führte durch den Lüdgendortmunder Volksgarten, mitten durch Lütgendortmund, ins urwüchsige Dünnebecketal mit seinem knackigen Crossgelände, vorbei an einer Reitanlage und durch die südlichen Wohngebiete von Oespel – bevor es über Wiesenwege und Landschaftswege am Autobahnkreuz DO/WIT vorbei ins Ziel nach Kruckel ging.
Bei besten Laufbedingungen – 14 Grad am Start, 24 Grad zum Ausklang – lief Thorsten die Strecke im schönen Gruppenlauf in 1:50 Std. Zum Abschluss wartete ein großes Buffet mit Kuchen und Bratwurst sowie viele nette Gespräche mit den beteiligten Laufvereinen.
Ein ganz besonderer Erfolg für Thorsten: Er hat in diesem Jahr alle fünf Etappen der 100km RundumDortmund geschafft – keine einzige verpasst! Eine rundum gelungene Serie über fünf Monate, die er in zwei Jahren, wenn die Strecke in umgekehrter Richtung gelaufen wird, gerne wiederholen möchte.
Mammutmarsch Hannover 2026
Der Mammutmarsch gehört zu den beliebtesten Wander- und Laufevents Deutschlands, mit Strecken von 30, 42, 50 oder sogar 100 km – meist über Nacht oder in den frühen Morgenstunden gestartet. In Hannover führt die 30km-Strecke die Teilnehmenden auf einer landschaftlich reizvollen Route unter anderem am Maschsee vorbei, durch die niedersächsische Landeshauptstadt und ihr Umland. Normalerweise wird die Distanz überwiegend gewandert oder zügig marschiert – doch das ließen sich unsere beiden Lauffreundinnen Christina Gerhold und Myriam Scholz nicht nehmen und stellten dieses Jahr unter Beweis, dass „Frau“ die 30 km auch laufen kann!
Bei tollem Wetter und guter Stimmung absolvierten die beiden die Strecke in knapp 4 Stunden – und trafen damit genau ihr gesetztes Ziel. Vorbei am malerischen Maschsee ging es durch Hannover, wobei besonders Christina eine große persönliche Herausforderung meisterte: Erst seit Januar diesen Jahres läuft sie, und war zuvor noch nie mehr als 15 km gelaufen. Entsprechend groß war die Aufregung, als plötzlich die doppelte Distanz auf dem Programm stand!
Am Ende überwog aber der Spaß: „Tolles Wetter, gute Stimmung, 30 km in knapp 4 Std. – das war unser Ziel. Würden wir wieder machen, hatten Spaß!“, so das Fazit der beiden. Eine tolle Leistung und ein schönes Beispiel dafür, wie schnell man sich als Läuferin auch an neue, größere Distanzen heranwagen kann.
Westmünsterland Laufserie 202
Auch in diesem Jahr stellte sich unser Lauffreund Todt G. Willingmann wieder der Herausforderung der Westmünsterland Laufserie (WML) – einer der traditionsreichsten Laufserien der Region. Zehn Läufe umfasste die Serie 2026: vom Coesfelder Heidelauf über den Nordkirchener Schloss- und Dorflauf, den Nottulner Stiftslauf, den Johannes-Lauf Lette, den ZfS-Münster City Run, den Roruper Abendlauf, den Volksbank Baumberge Abendlauf, den Dülmener Wasserlauf und den Stadtfestlauf Lüdinghausen bis hin zum abschließenden Appelhülsener Landlauf, im Rahmen dessen traditionell auch die Siegerehrung der Gesamtserie stattfindet.
Gewertet werden dabei die besten 5 von bis zu 10 möglichen Platzierungen, wobei der Sieger eines Laufes 1 Punkt erhält, der Zweitplatzierte 2 Punkte usw. – wer also die wenigsten Punkte sammelt, liegt vorn.
Todt ging in diesem Jahr bei 7 der 10 Läufe an den Start und erzielte mit seinen fünf besten Ergebnissen 160 Punkte. Damit sicherte er sich einen starken 2. Platz in der Altersklasse M60 – bei mehr als 20 Läufern in dieser Klasse eine hervorragende Leistung! In der Gesamtwertung der Männer belegte er zudem Platz 36.
Sein Fazit fällt entsprechend selbstironisch-souverän aus: „Bei der WML Serie hatte ich einen Konkurrenten, der schneller war als alle Läufer ab der Altersklasse M50. Damit blieb für mich nur der zweite Platz übrig. Diesen konnte ich dafür bei jedem Lauf konsequent verteidigen.“
