„Der Glaube kann Berge versetzen“ – Premiere für neues Laufformat in Bönen

Ein bisschen Zufall, ganz viel Begeisterung und am Ende ein rundum gelungenes Event: Am Samstag, den 15. August 2026, veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde Bönen gemeinsam mit der Jugendkirche zum ersten Mal einen „Marathon der etwas anderen Art“ – und die Lauffreunde Bönen waren mittendrin statt nur dabei.

Wie alles begann

Beworben wurde die Veranstaltung zunächst nur über den Instagram-Account der Ev. Jugend Bönen – ein erster Testballon, um mit den Bönenern in Kontakt zu kommen, gemeinsam Zeit zu verbringen und Bewegung mit Gemeinschaft zu verbinden. Durch Zufall erfuhren die Lauffreunde von der Aktion. Für uns war schnell klar: Dieses Format unterstützen wir gerne! Schließlich passt „Laufen verbindet“ perfekt zu unserem eigenen Vereinsmotto, und wir freuen uns immer, wenn in Bönen etwas los ist.

Das Konzept: Backyard-Light für alle

Unter dem Motto „Der Glaube kann Berge versetzen“ ging es als entschärfte Backyard-Variante auf die Strecke: Alle 15 Minuten startete eine neue Runde von 1,3 Kilometern rund um die alte Kirche Bönen – ein knapp 433 Meter langer Rundkurs, dreimal zu absolvieren. Ob im Laufschritt, im Walking-Tempo oder ganz gemütlich – jeder entschied selbst über das Tempo. Wer schneller war, hatte einfach mehr Pause bis zur nächsten Runde.

Und hier zeigte sich der eigentliche Clou der Veranstaltung: Anders als beim klassischen Backyard-Format war es ausdrücklich erlaubt, auch mal eine Runde auszusetzen und später wieder einzusteigen. Denn im Mittelpunkt stand nicht der Wettkampf, sondern die Gemeinschaft – konsequenterweise gab es auch keine Platzierungen oder Sieger. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wurde von den anderen gefeiert, egal wie viele Runden absolviert wurden.

Sommerliche Bedingungen und ein Highlight zum Abkühlen

Gestartet wurde bei angenehmen 22 Grad, im Laufe der Stunden kletterte das Thermometer aber auf knapp 30 Grad. Für Abkühlung sorgte ein echtes Highlight: ein Start-/Zielbogen mit Sprühnebel, den alle 433 Meter durchlaufen wurde. Auch an Getränken und Verpflegung mangelte es zu keiner Zeit.

Starke Beteiligung der Lauffreunde

Von den 23 Teilnehmenden waren 14 Mitglieder der Lauffreunde Bönen – ein deutliches Zeichen für die Unterstützung aus den eigenen Reihen. Die meisten Runden liefen gemeinsam Tatyana Ganushevich und unser ehemaliges Mitglied Thomas Freitag: Mit 23 Backyard-Runden plus einer abschließenden 433-Meter-Ehrenrunde knackten sie zusammen die 30-Kilometer-Marke!

Terminliche Herausforderungen für die Premiere

Dass die Teilnehmerzahl bei dieser ersten Ausgabe noch überschaubar blieb, dürfte auch an der terminlichen Lage gelegen haben: Zum einen befinden wir uns noch mitten in den Sommerferien, zum anderen fand zeitgleich im Ortsteil Nordbögge das Jubiläumsschützenfest statt, zu dem zahlreiche befreundete Schützenvereine als Gäste erwartet wurden. Bei einer möglichen Wiederholung dürfte ein anderer Termin sicher noch mehr Bönenerinnen und Bönener den Weg zur alten Kirche finden lassen.

Fazit: Eine Premiere mit Zukunft

Allen Anwesenden hat die Veranstaltung sichtlich viel Freude bereitet – eine rundum gelungene erste Auflage. Die anwesenden Lauffreunde waren sich einig: Sollte die Kirchengemeinde das Event wiederholen, sind wir wieder mit dabei. Vielleicht dann nicht nur läuferisch, sondern auch mit der Technik und Erfahrung aus unseren eigenen Laufveranstaltungen.

Ein schönes Beispiel dafür, wie Laufen tatsächlich verbindet – über Vereinsgrenzen hinweg und mitten in unserer Gemeinde. 🙏🏃‍♀️🏃‍♂️

Die Leistungen der Lauffreunde in der Übersicht:
Tatyana Ganushevich, 23* Runden, 30,3 km
Katharina Krähling, 17 Runden, 22,1 km
Tatjana Richter, 8 Runden, 10,4 km
Denise Klingelhöfer, 8 Runden, 10,4 km
Victoria Becker, 8 Runden, 10,4 km
Karin Freitag, 6 Runden, 7,8 km
Sabine Hermann, 5 Runden, 6,5km
Sabrina Buchholz, 5 Runden, 6,5km
Sara Buchholz-Keweloh, 5 Runden, 6,5km
Anja Rosin, 4 Runden, 5,2 km

Thorsten Buchholz, 17 Runden, 22,1 km
Markus Meier, 8 Runden, 10,4 km
Dieter Freitag, 8 Runden, 10,4 km
Stephan Buchholz, 7 Runden, 9,1 km

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