12. Welver Crosslauf

Trockener Boden, eiskalte Luft und ein Feld, das keine Fehler verzeiht: Beim 12. Welver Crosslauf zeigten Jonas Behrend und Todt G. Willingmann, wie man auf unebenem Gelände Gas gibt – und dabei noch Altersklassensiege mitnimmt!

Die Strecke: Neu, knifflig, fair

Dieses Jahr gab’s eine Überraschung: Die Route führte über veränderte Passagen – eng, technisch und mit dem berühmten Hügel, der auch 2026 wieder über Sieg oder Niederlage entschied. „Letztes Jahr bin ich da fast ausgerutscht – diesmal hatte ich dank Trailschuhen besseren Grip!“, so Todt, der seit 2013 dabei ist. Jonas bestätigte: „Der Untergrund war diesmal fester, aber die Wurzeln und Äste machten’s trotzdem spannend!“

Taktik statt Glück: Wie man vorne bleibt

Beide setzten auf konstantes Tempo – mit Erfolg:

  • Jonas lief 13 km, überholte unterwegs viele Konkurrenten und sicherte sich Platz 5 overall + Altersklassensieg (MJ U23)„Die zweite Runde war zu schnell, aber ich habe es ausgeglichen!“
  • Todt blieb bei 8 km, hielt sein Tempo durch und gewann souverän seine Altersklasse„Ich wusste nicht, wer noch Runden draufsetzt, also Vollgas bis zum Schluss!“

Warum dieser Lauf einfach Kult ist

  • Gemeinsamer Start für 8 km & 13 km → Wer bremst, verliert!
  • Engpässe, bei denen Läufer fair Platz machen„Das gibt’s nicht überall!“ (Jonas)
  • Zielbelohnung: Warmer Eistee, Medaillen – und der Stolz, den Hügel bezwungen zu haben.

Fazit: Ein Lauf, der Kraft, Köpfchen und Spaß vereint – und bei dem unsere beiden nicht zum ersten Mal auf dem Podest standen. 2027 wieder dabei? Klar – dann aber wieder mit mehr Lauffreunden aus Bönen!

Hier Ihre Ergebnisse:
8.000 m-Lauf
Todt G. Willingmann, 38:28 Min., Gesamtplatz 10, Platz 1 M60

13.000 m-Lauf
Jonas Behrend, 57:32 Min., Gesamtplatz 5, Platz 1 MJ U23

17. Lauf „Rund um den Halterner See“

42:59 Minuten, Platz 1 in der AK – und das nach sechs Wochen ohne Tempotraining! Beim 17. Lauf „Rund um den Halterner See“ zeigte Todt G. Willingmann, wie man mit Kopf, Taktik und einer Portion Überraschung an die Spitze läuft.

Die Ausgangslage: „Eigentlich wollte ich nur 45 Minuten knacken“

Nach einer anspruchsvollen Trailphase in Belgien (750 HM!) und eher entspannten Läufen zu Silvester und Neujahr fehlte die Wettkampfpraxis. „Ich war nicht sicher, ob die Kondition reicht – und stand mit leichten Knieproblemen und einem ‚vollen Magen‘ am Start“, gab Todt offen zu. Sein Ziel? 44–45 Minuten – mehr nicht.

Doch dann kam alles anders.

Perfekte Bedingungen, starkes Feld – und ein Plan

  • 700 Läufer, sonnig, windstill – ideal für schnelle Zeiten.
  • 28 Konkurrenten in seiner Altersklasse„Da dachte ich mir: Top 3 wäre schon gut.“
  • Taktik: Nicht zu schnell starten, um nicht wie sonst in der zweiten Hälfte einzubrechen.

Der Lauf: „Ab Kilometer 7 wurde’s psychologisch“

Die ersten 5 km liefen sich erwartet gut – doch dann kam der Einbruch. „Ich dachte schon, jetzt wird’s eng.“ Doch dann: Ein Schulterklopfer vom Konkurrenten aus Coesfeld – und plötzlich war der Kampfgeist zurück!

  • Letzte 2 km: „Alles rausgehauen, obwohl die Beine brannten.“
  • Zieleinlauf: 42:59 Minuten1:30 schneller als erwartet!

Die Überraschung: „Erster? Das habe ich nicht kommen sehen!“

„Ich wusste nicht, wer vor mir liegt – die AK ist jedes Jahr anders.“ Doch dann der Check: Platz 1! Ein perfekter Start in die Saison, der zeigt: Selbst mit wenig spezifischem Training geht’s noch vorne.

Das Fazit: „Jetzt geht’s richtig los!“

„Das gibt Motivation! Jetzt kann ich gezielt an Tempo und Ausdauer arbeiten – und vielleicht noch das eine oder andere Rennen gewinnen.“

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