44. Oeventroper Volks- und Straßenlauf
Am letzten Sonntag im Oktober machten sich gleich drei Lauffreunde auf den Weg nach Arnsberg: Nadine Bieletzki, Jonas Behrend und Todt G. Willingmann starteten beim 44. Oeventroper Volks- und Straßenlauf über die 10 Kilometer. Der Lauf war zugleich das Finale des Volksbank Sauerland Lauf Cups.
Nach drei Jahren Bauzeit war die Brücke endlich fertig, sodass wieder die ursprüngliche Strecke gelaufen wurde: vom Sportplatz „In den Oeren“ zum Segelflugplatz und zurück, zweimal die komplette Runde. Das Wetter war wechselhaft, windig und die Wiese nach den Regenfällen stellenweise überschwemmt. Der Gegenwind auf dem Rückweg kostete alle drei viel Kraft.
Jonas Behrend startete bewusst ruhig und arbeitete sich Stück für Stück nach vorne. Am Ende stand ein starker 2. Platz über 10 Kilometer, inklusive Pokal und Urkunde. Die Zielverpflegung mit verschiedenen Sorten Fassbrause kam bei ihm gut an.
Nadine Bieletzki kämpfte gegen den harten Gegenwind und lief die Strecke durch. Als Fünfte der Frauenwertung durfte sie sich über ihr erstes Podest freuen. Da sie die einzige Starterin in ihrer Altersklasse war, ging der Altersklassensieg an sie.
Todt G. Willingmann musste für den Serienplatz 2 im Lauf Cup starten und lief ein taktisch geprägtes Rennen. Mit dem Sieg in seiner Altersklasse verteidigte er erfolgreich den 2. Platz in der Serienwertung der AK. Die Strecke soll laut Gerüchten etwa 100 Meter zu lang gewesen sein, die Zeiten sind also mit Vorsicht zu genießen.
Ihre Ergebnisse:
Nadine Bieletzki; 10km; 64:32 Min.; Platz 1 W40; Platz 5 Frauen
Jonas Behrend; 10km; 37:25 Min.; Platz 2 M; Platz 2 Männer
Todt G. Willingmann; 10km; 43:51 Min.; Platz 1 M60; Platz 10 Männer
Hella Hamburg Halbmarathon 2026
Eigentlich ist Emely Kluge im Triathlon zu Hause, doch beim Hella Hamburg Halbmarathon feierte sie ihre Premiere über 21,1 Kilometer. Mit rund 21.000 Startenden ist er der zweitgrößte Halbmarathon Deutschlands und wurde vom Sommer in den Oktober verlegt.
Bei guten Bedingungen und dem für Hamburg typischen Wind wollte Emely unter zwei Stunden bleiben. Die ersten 11 Kilometer waren eine einzige Party: Zuschauer und Musik säumten fast die gesamte Strecke. Ruhiger wurde es rund um die Außenalster. Trotz einer Erkältung ließ sie sich von der Stimmung tragen und lief zügig los, ab Kilometer 15 machten sich jedoch Seitenstiche bemerkbar und sie nahm etwas Tempo raus.
Am Ende erreichte sie erfolgreich ihr gestecktes Ziel.
Ihre Ergebnisse:
Emely Kluge; HM; 01:59:25 Std.; Platz 568 W20; Platz 1221 Frauen
