Corona

Der Sportbetrieb geht weiter, aber anders!

Unser Corona-Update (Stand: 09.08.2020)

Liebe Lauffreundinnen, liebe Lauffreunde

auch wenn wir den Laufsport und das Lauftraining grundsätzlich kontaktfrei ausüben können, haben wir uns im Vorstand der Lauffreunde Bönen 1985 e. V. dafür ausgesprochen, unseren Beitrag zum Coronaschutz so „engmaschig“ wie möglich zu gestalten. Wir wollen daher zunächst davon absehen, das Lauftraining wieder am Sportzentrum an der Bachstraße zu zusammenzuführen.

Verschiedene Trainingsorte minimieren die Möglichkeit der Kontakte und tragen zu einer möglichen Reduzierung des Infektionsrisikos bei. Wir denken auch, dass wir mit einem differenzierten Angebot auch einem individuellen Sicherheitsbedürfnis Rechnung tragen.
Natürlich kann das zu Lasten der Gemeinschaft gehen, aber wir sind sicher, dass wir uns zu Beginn der dunklen Jahreszeit ohnehin wieder neu orientieren müssen, evtl. auch vor dem Hintergrund des Verlaufes einer möglichen zweiten Welle der Infektionen.

1. Grundsätze

Beachtet das Abstandsgebot (Abstand vor, beim und nach dem Laufen mindestens 1,5 m). Beachtet die Hygieneetikette (Husten und Niesen in die Ellenbeuge). Tragt, wenn möglich, eine Alltagsmaske.

Bleibt dem Training fern, wenn ihr
• grippeähnliche Symptome oder Symptome einer Atemwegserkrankung habt (Das war für Läuferinnen und Läufer eigentlich immer schon geboten.),
• in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer an Covid 19 erkrankten Person hattet.

Bildet kleinere Laufgruppen (was bei den Lauffreunden eigentlich immer üblich war). Verständigt Euch bitte darüber, welche Gruppe wann an den Start geht. Es gilt der Grundsatz: Die schnelleren zuerst.

Beachtet auch beim Lauf selbst das Abstandsgebot. Versucht die Strecke und/oder das Tempo zu variieren, wenn die Gefahr besteht, einer vorlaufenden Gruppe zu nahezukommen. Wendepunktstrecken sollten vermieden werden, wenn die Wegbreite eine Begegnung mit Abstand nicht zulässt.

2. Regelungen für das Training ab dem Sportzentrum an der Bachstraße bzw. auf der Tartanbahn

Zwischenzeitlich hat die Gemeinde Bönen die Nutzung der Umkleidekabinen und der dazugehörigen Duschen am Sportzentrum an der Bachstraße in einem sehr engen Rahmen wieder erlaubt.

Hier gilt folgendes:

Beim Betreten und Verlassen der Sportanlage vor und nach dem Training ist eine Alltagsmaske zu tragen. Der Mindestabstand ist einzuhalten. Insbesondere nach dem Betreten der Sportanlage sind die Hände zu desinfizieren. Desinfektionsmittelspender steht zur Verfügung.

In den Umkleidekabinen und den dazugehörigen Duschen dürfen sich zeitgleich maximal zwei Personen aufhalten.

Für die Sicherstellung der einfachen Nachverfolgbarkeit der am Training teilnehmenden Personen steht eine Anwesenheitsliste zur Verfügung.

Nach der Benutzung der WCs und nach der Nutzung der Umkleidekabinen sind die Kontaktflächen zu desinfizieren. Desinfektionsmittel stehen zur Verfügung.

3. Lauftraining ab dem Förderturm – Zirkeltraining am Förderturm

Das Gelände am Förderturm ist keine Sportanlage. Wir bewegen uns hier im „öffentlichen Raum“.

Der Zugang zum Gelände ist von verschiedenen Punkten aus möglich (Eingangstor am der Zechenstraße, Radweg vom Schwarzen Weg – nahe dem Bahnübergang, Parkplatz am Hallenbad).

Weiter ist es möglich, in verschiedenste Richtungen zu starten (ggfls. nach einer Runde über das Zechengelände). Die Zechenstraße bietet zudem mehr Ausweichmöglichkeiten als der schmale Rad- und Fußweg an der Bachstraße.

Nach § 1 Abs. 2 Ziffer 5 der aktuellen Coronaschutzverordnung können sich unter anderem Gruppen von bis zu 10 Personen im öffentlichen Raum treffen und bewegen. Sie müssen dabei nicht das Abstandsgebot einhalten (§ 2 Abs. 1 der Coronaschutzverordnung). Das bietet uns Spielraum, den wir für uns nutzen wollen. Wir müssen dabei aber sicherstellen, dass wir nach außen hin nicht als eine große Gruppe in Erscheinung treten. Es muss erkennbar sein, dass sich am Förderturm „mehrere Gruppen von bis zu 10 Personen“ treffen. Das bedeutet, dass die Gruppen deutlich weiter als 1,5 m auseinander stehen oder sich bewegen.

Bei Zusammenkünften, so wie wir sie hier organisieren, liegt es nach § 2a Abs. 4 der aktuellen Coronaschutzverordnung in der Verantwortung der zusammentreffenden Personen, für vier Wochen nach dem Zusammentreffen zu gewährleisten, dass im Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sämtliche Personen der unteren Gesundheitsbehörde mit Kontaktdaten benannt werden können.

Wir haben ein E-Mail-Postfach corona@lauffreundeboenen.de eingerichtet. Alle, die am Training teilgenommen haben, schicken unbedingt noch am gleichen Tag eine E-Mail an diese Adresse, und zwar mit folgenden Inhalt: Name, Vorname – aktuelle Telefonnummer (möglichst eine Mobilnetznummer). Das ist einfacher und geht auch schneller als sich in irgendwelche Listen einzutragen oder Vordrucke auszufüllen, die dann auch jemand bereithalten und aufbewahren muss.

Um die Kontakte weiter eingrenzen zu können und damit die „Gefahr“ einer Quarantäne für jeden Einzelnen im „Ernstfall“ zu minimieren, wäre es darüber hinaus sinnvoll, wenn man der Gruppe, mit der man gelaufen ist, einen gemeinsamen Namen gibt.

Ich bilde mal ein Beispiel: Wenn ich zusammen mit neun anderen Lauffreundinnen und Lauffreunden trainiere, könnten wir uns auf den Namen einer mitlaufenden Person verständigen. Der Inhalt der E-Mail sähe dann beispielhaft so aus: Jochen von Glahn – Meine Mobilnummer – Gruppe XXX XXXX (das könnte ein eindeutig zuzuordnender Name einer Mitläuferin bzw. eines Mitläufers sein). Sollte eine E-Mail einmal verspätet abgeschickt werden (was nicht sein soll, aber bestimmt passiert), sind die Angaben noch um das Datum des Trainingstages zu ergänzen.
Der Verein kann dann im Bedarfsfall die Daten zusammenfassen, ergänzen und dem Gesundheitsamt des Kreises Unna zur Verfügung stellen.

Diese Lösung hat auch den Vorteil, dass es keine Kontakte mit Kugelschreibern, Vordrucken und Listen gibt.

Und da der Zugang zum Zechengelände ohne Kontakte zum Beispiel mit Tür- oder Torklinken oder Treppengeländern erfolgen kann und wir keine Sportgeräte einsetzen, können wir unseren Sport absolut kontaktlos ausüben und müssen nicht für die Möglichkeit der Handdesinfektion sorgen.

Die vorgenannten Regelungen gelten natürlich auch für das Zirkeltraining, das Michael Klein dankenswerterweise am Donnerstag am Förderturm weiter anbietet. Hier gilt zusätzlich, dass Körperkontakte vermieden werden sollten.

4. Treffen am und im Trimm-Dich-Wald und anderen Orten

Wir bitten Euch, für organisierte Treffen am und im Trimm-Dich-Wald und anderen Orten entsprechend zu verfahren.

Bönen, im August 2020
Euer
Jochen von Glahn
Vorsitzender