30.8.2020 | Burgwald Märchenwald Marathon

Der Marathon gibt diesem Lauf zwar den Namen, aber das Streckenangebot ist um einiges vielfältiger. Sechs Distanzen, von der 3 km-Kurzstrecke bis hin zum Ultralauf über 52 km, stehen zur Wahl.

Sechs Lauffreunde hatten für diesen Landschaftslauf gemeldet, ein Quintett gibt über die Halbmarathondistanz und eine Lauffreundin über 10 km an den Start.

Geplant hatte man die Teilnahme schon in Vor-Corona-Zeiten, so das lange unklar war, ob man überhaupt laufen konnte. Aber der Veranstalter zeigte viel Phantasie und Einsatz und großes Organisationsgeschick. So streckte man die ursprünglich für einen Tag geplante Veranstaltung auf drei Tage. Die Lauffreunde waren am zweiten Tag dabei. Am Ende führte das zu kleinen überschaubaren Starterfeldern. Gestartet wurde dazu noch in einem zeitlichen Abstand.

Zum Namen: Der Burgwald ist ein bewaldetes Mittelgebirge des westhessischen Berglandes. Und der Veranstaltungsort Rauschenberg liegt an der Märchenstraße.

Die Deutsche Märchenstraße ist eine Ferienstraße in Deutschland. Seit 1975 führt die Route von der hessischen Brüder-Grimm-Stadt Hanau im Kinzigtal über 600 Kilometer bis ins norddeutsche Bremen, der Stadt der Bremer Stadtmusikanten. Sie reiht die Lebensstationen der Brüder Grimm sowie Orte und Landschaften, in denen ihre Märchen beheimatet sind, an einem Reiseweg aneinander.

Hier die Halbmarathon-Ergebnisse:
Janine Moritz: 2:14:27 Std., Platz 6 der Frauenwertung, Platz 2 W30
Carsten Donkiewicz: 2:17:19,  Std., Platz 20  der Männerwertung, Platz 8  M50
Daniel Werner: 2:29:16  Std., Platz 23  der Männerwertung, Platz 9 M40
Birte Gillmann: 2:47:07 Std., Platz 18 der Frauenwertung, Platz 8 W40
Rebecca Vieregge: 2:59;33 Std., Platz 21 der Frauenwertung, Platz 4 W30

Nach langer Wettkampfpause gab sich Sabina Donkiewicz mit dem 10 km-Lauf zufrieden. Ihr Ergebnis: 1:31:45 Std., Platz 6 der Frauenwertung, Platz 3 in W40.

Carsten Donkiewicz berichtet: „Der Lauf war super organisiert, die Strecke hatte teilweise Trailcharakter und bot einige Höhenmetern. Es war mehr als bewundernswert, welchen Aufwand der Veranstalter betrieben hat, um ihn in diesen Zeiten durchführen zu können.“

2020 Maerchenwald