11.03. | 12.03. | 6-Std. in MS – Ruhrtallauf in Fröndenberg – Rund um die Wibbeltkapelle

6 Stunden in MS – Ruhrtallauf in Fröndenberg – Rund um die Wibbeltkapelle

Ultra-Debüt für Monika Stura-Metzen, Simone Kopietz und Janine Moritz

Gleich auf drei Läufe verteilte sich das Engagement der Aktiven der Lauffreunde Bönen am vergangenen Wochenende. Mit vorfrühlingshaftem Wetter waren dabei die Bedingungen bei allen drei Wettkämpfen optimal.

 

Quasi die Eröffnung der Ultralaufsaison fand am Samstag mit dem 6-Stunden-Lauf in Münster statt. Der Startschuss fiel um 10 Uhr. Gelaufen wurde auf einem Rundkurs auf dem Standortübungsplatz Handorf-Ost. Die Streckenbeschreibung lautete wie folgt: 5.085 m lang, überwiegend asphaltiert, nur ein kurzes Teilstück geschottert.

 

Am Start waren 5 Bönener, für drei Lauffreundinnen war es das Langstreckendebüt. Alle drei gehören noch gar nicht so lange zu den Lauffreunden, Janine Moritz seit August 2015 und Monika Stura-Metzen bzw. Simone Kopietz seit Anfang 2016. Vorbereitet hatten sie sich unter der Regie von Michael Klein, der ebenfalls am Start war. „Nicht die Strecke, sondern das Tempo tötet,“ so eine der Kernaussagen Kleins im Vorfeld des Laufes. 30 km + X hatten sich die Drei vorgenommen, und alle drei erreichten dieses Ziel mit Bravour. Simone Kopietz und Janine Moritz kamen in der vorgegebenen Zeit von 6 Stünden auf 41,237 km und Monika Stura-Metzen auf 39,987 km. Das ergab folgende Platzierungen: Monika Stura-Metzen Platz 13 in W44, Simone Kopietz Platz 35 in W40 und Janine Moritz Platz 13 in W30.

 

Schnellster des Bönener Quintettes war Michael Flory. Der erfahrene Ausdauersportler schaffte 51,096 km, was ihm Platz 53 in M50 einbrachte. Mit einem leichten gesundheitlichen Handicap erreichte Michael Klein ebenfalls noch die 50 km-Marke. Sei Ergebnis: 50,582 km und Platz 56 in M50. Michael Klein: „772 Aktive kamen in Münster das Ziel, das ist ein riesiges Teilnehmerfeld.“ Dabei gab es in Münster eine Besonderheit zu vermelden. Der Gesamtsieg ging mit 85,492 km an eine Frau, an Nele Alder-Baerens (W35) vom Ultra Sport Club Marburg. Michael Klein berichtet: „Dieses Ergebnis ist Weltbestleistung im 6-Stunden-Lauf.“

 

Über ihre individuelle Leistung freuten sich am Ende alle fünf Bönener. Simone Kopietz meinte sogar: „Ich glaube, das war nicht mein letzter Lauf dieser Art.“ Michael Klein ergänzt: „Ich denke manchmal, dass ein 6-Stunden-Lauf für den Einstieg in den Ultralauf besser geeignet ist als ein Marathon. Beim Marathon ist oft vorher schon Zielschluss, und da kommt Zeitdruck auf. Einen 6-Stunden-Laauf kann man sich viel besser einteilen.“

 

Als man in Münster noch ein Drittel der Zeit vor sich hatte, fiel beim 42. Fröndenberger Ruhrtallauf der Startschuss für den 5 km-Lauf. Hier schafften Todt G. Willingmann (M50) in 19:42 Min. und Manuela Maletz (W50) in 24:09 Min. jeweils den Altersklassesieg. Steffen Maletz lief in 24:45 Min. auf Platz 8 der Männer-Hauptklasse. Über 10 km ging Willingmann dann noch einmal an den Start. 41:04 Min. reichten für Platz 2 in M50. Mit 38:50 Min. deutlich vor ihm lag Jonas Deimann, der die Altersklasse U 20 gewann. Im Gesamteinlauf wurde Deimann Achter. Dieter Freitag (M65) startete beim 5 km-Walking. Er berichtet: „34:14 Min. sind für mich eine neue persönliche Bestzeit.“

 

Todt G. Willingmann fasst zusammen: „Die Veranstaltung hat durch die Verlegung in das Stadion an der Graf-Adolf-Straße gewonnen.“ Mit 465 Aktiven zeigte sich der Ausrichter VfL Fröndenberg mehr als zufrieden. Jürgen Korvin, Pressewart der Lauffreunde: „Aus meiner Sicht hätten es einige Lauffreunde mehr sein können.“

 

Tags darauf war Willingmann dann beim 10 km-Lauf um die Wibbeltkapelle in Ahlen-Vorhelm am Start. Mit einer Zeit von 41:33 Min. und Platz 3 in M50 blieb er nur wenig hinter den Ergebnissen des Vortages zurück. Den 5 km-Lauf ohne Altersklassenwertung beendete der Bönener Meinolf Nather (Jg. 1964) nach langer Wettkampfpause nach 28:09 Min.

 

Jürgen Korvin, Pressewart der Lauffreunde: „Es sind noch zwei Willingmann-Ergebnisse des letzten Wochenendes nachzutragen.“ Beim 17. Arnsberger Eichholzcup ging dieser über „krumme Distanzen“ an den Start. Über 4,15 km erreichte er mit einer Zeit von 16:20 Min. den Gesamtsieg. Über 9,2 km schaffte er in 37:32 Min. Platz 4 in M50.