29.01. | 10 km – Eröffnung der Hammer Serie

10 km – Eröffnung der Hammer Serie

Auch als Winterlaufserie bezeichnet wird die traditionelle Laufserie des OSC 01 Hamm e.V., die regelmäßig für die Lauffreunde Bönen den ersten Schwerpunkt im Startkalender eines neuen Jahres bildet. Am vergangen Sonntag stand der Lauf über 10 km an, es folgen der 15 km-Lauf und der Halbmarathon jeweils im Abstand von zwei Wochen. Die Serienwertung erfolgt durch die
Addition der Zeiten der drei Läufe.

 

10km HammAlles andere als winterlich waren allerdings die Bedingungen beim ersten Lauf der 43. Auflage der Serie. Dieter Büter, Vorsitzender des OSC: „Wir hatten da mehr Glück als die Lauffreunde Bönen bei ihrem Lauf am Förderturm vor drei Wochen. Es gab doch verstärkt Nachmeldungen.“ Am Ende registrierte der Veranstalter 984 Teilnehmer, 82 weniger als im Vorjahr. „Vor einer Woche ließen die Meldezahlen ein schlechteres Ergebnis erwarten,“ ergänzt Dieter Büter. Der Altersschwerpunkt lag übrigens bei den 50- bis 54-jährigen. Hier erscheinen 191 Starterinnen und Starter in der Ergebnisliste. Bei den 45- bis 49-jährigen sind es 144.

 

Um das Teilnehmerfeld etwas zu entzerren, wurde in zwei Durchgängen gestartet. Um 11 Uhr gingen die Männer bis zur Altersklasse M45 auf die Strecke. Um 12.15 Uhr fiel der Startschuss für alle Frauen und die Männer ab M 50. Gewertet wurde aber alles in einer einzigen Ergebnisliste.

 

Auf Platz 69 dieser Liste erscheint als schnellster Bönener Manuel Sinner mit einer Zeit von 37:56 Min. Das bedeutete bei starker Konkurrenz Platz 39 in der Männerhauptklasse zwischen 20 und 29 Jahren. Zwölf Plätze hinter ihm liegt Ingo Hanke,Sinner 2 der mit einer Zeit von 38:32 Min. Platz 5 in M40 erreichte. „Ich werde versuchen, mich in der Serienwertung noch weiter nach vorne arbeiten,“ so seine Aussage nach dem ersten Blick in die Ergebnisliste. Als dritter Bönener folgte den beiden Christian Zicholl mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 40:26 Min. (Platz 16 in M40). Zicholl erscheint in der Gesamtliste auf Platz 141. Mit exakt der gleichen Zeit steht Martin Munk einen Platz hinter ihm in der Ergebnisliste, was Platz 19 in M45 bedeutete. „Die elektronische Zeitmessung hat mit Sicherheit bei den Nachkommstellen eine Differenz ermittelt,“ meint Pressewart Jürgen Korvin. „Die Ergebnislisten weisen im Straßenlauf, oder wie es jetzt beim Leichtathletikverband im neuen Sprachgebrauch heißt, bei stadionfernen Veranstaltungen jedoch volle Sekunden aus.“, berichtet Jürgen Korvin.

 

Neben Ingo Hanke machen sich Gisela Homeyer und Ulf Kasischke Hoffnungen auf eine vordere Altersklassenplatzierung in der Serienwertung. Homeyer lief in 58:10 Minuten auf Platz 3 in W 65 und Kasischke in 53:43 Min. auf Platz 3 in M75. Auch Manuela Maletz hat noch einen einstelligen Altersklassenplatz im Visier. Mit 52:38 Min. lief sie auf Platz 11 in W50.

 

Für Kasischke, der in diesem Jahr 75 Jahre alt wird, war es der erste Start in der neuen Altersklasse.  

 

Dirk Grabbe lief mit 46:48 Min (Platz 55 in M45) eine persönliche Bestzeit, ebenso Carsten Donkiewicz mit 47:18 Min. (Platz 81 in M50). Donkiewicz bereitet sich auf seinen ersten Marathon vor. Jürgen Korvin informiert ihn: „In Läuferkreisen gilt die Faustregel, dass die Gesamtzeit der drei Serienläufe einen Hinweis auf eine mögliche Marathonzeit gibt.“ Dazu Donkiewicz: „Ich möchte unter vier Stunden laufen.“

 

Ihren ersten 10 km-Wettkampf für die Lauffreunde beendete Janine Moritz nach 56:01 Min. (Platz 24 in W30) und Manuela Lassahn nach 59:51 Min. (Platz 31 in W30).

 

Hier die übrigen Ergebnisse: Marcus Münstermann 44:40 Min., Platz 38 in M40; Dieter Brodowski 44:46 Min., Platz 54 in M50; Stefan Deimann 46:08 Min., Platz 48 in M45; Felix Karwoth 46:20 Min, Platz 32 in M35; Martin Schulte 46:57 Min., Platz 75 in M50; Michael Wöllert 47:16 Min., Platz 80 in M50; Heiko Bücker 49:07 Min., Platz 78 in M45., Michael Flory 52:09 Min., Platz 136 in M50; Claudia Grunenberg 56:29 Min., Platz 22 in W45; Frank Gutschow 59:38 Min., Platz 155 in M50; Jutta Gutschow 59:38 Min., Platz 21 in W50.

 

In einem waren sich die Bönener im Wesentlichen einig. Ihnen gefiel die neue Streckenführung am Kanal entlang, über die Münsterstraße, durch die Lippeauen und zurück.