24.09. | Auf der Überholspur – Deutschmann und Munk in Berlin – Halbmarathon in Fretter – Hospizlauf in Ahlen

Berlin-Marathon – Halbmarathon in Fretter – Hospizlauif in Ahlen

„Das Wetter spielte mit beim Herbstwald-Halbmarathon“, so war die einhellige Meinung des Lauffreundequartetts, das am vergangenen Samstag im sauerländischen Fretter an den Start ging. „Aber Profil und Untergrund der Laufstrecke sorgen für den Charakter eines Traillaufes und sind eine besondere Herausforderung“, stellt Lauffreund Michael Klein fest. „Knackige Anstiege, Waldwege, Schotterpisten, tiefe Matschabschnitte prägen diesen Lauf,“ berichtet er weiter. „Aber wir werden wiederkommen,“ meint Thorsten Bücker. Bücker war mit 1:50.13 Std. Schnellster des Quartetts. Er lief damit auf Platz 9 seiner Altersklasse M45. Carsten Donkiewicz gewann mit einer Zeit von 1:55:16 Std. immerhin Platz 3 in M50. Michael Klein finishte nach 2:00:22 Std. (Platz 6 M50) und Markus Meier nach 2:04:54 Std. (Platz 14 in M45).

Für einen guten Zweck war man beim 9. Ahlener Hospizlauf zugunsten der Hospitzbewegung im Kreis Warendorf unterwegs. Über 5 km waren hier Todt. G. Willingmann, Julica Voß und Marcus Voß am Start. Willingmann beendete das Rennen auf dem Gesamtplatz 8 und gewann mit einer Zeit von 20:21 Min. seine Altersklasse M50. Julica Voß (Jg. 2003, U16) verbuchte mit 22.54 Min. nicht nur einen Altersklassensieg, sondern auch eine neue persönliche Bestzeit. Marcus Voß lief 2 Sekunden nach seiner Tochter über die Ziellinie und erreichte damit den dritten Platz in M45. Jürgen Korvin, Statistiker der Lauffreunde: „Julica hat sich zum wiederholten Male über die 5 km-Distanz verbessert, zuletzt in Fröndenberg vor zwei Wochen.“

„Einen Startplatz für den Berlin-Marathon haben wir ergattert, aber das Training lief nicht rund,“ stimmten Martin Munk (M45) und Hauke Deutschmann (M35) überein. Für die beiden stand jedoch fest: „Wir fahren nach Berlin.“ Laufen wollte man den Marathon gemeinsam. „Aber das ging nur bis zur Halbmarathondistanz gut,“ berichtet Martin Munk. „Dann lief jeder seines Weges, Hauke schneller, ich langsamer.“ Munk erreichte nach 3:32:57 Std. das Ziel, Deutschmann nach 3:17:15 Std. „Hauke war in der zweiten Hälfte des Rennens sage und schreibe 5 Minuten schneller als in der ersten,“ berichtet Jürgen Korvin. „Das ist sehr ungewöhnlich“. Deutschmann ergänzt: „Die letzten 15 km waren ein permanenter Überholvorgang. Es lief rund. Am Ende hatte ich sogar noch Reserven“. Auch Munk zeigte sich im Ziel zufrieden. Sein Bericht über die Rahmenbedingungen: „Es gab leider leichten Regen. Die Temperaturen waren mit 14 Grad perfekt und es herrschte wenig Wind. An der Strecke gab es Party total.  Und die Organisation war für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung genial.“

Dritter im Bunde war Sven Serke, früher für die Lauffreunde startend und jetzt für LSF Münster aktiv. Serke beendete den Marathon nach 2:34:48 Std. Martin Munk erzählt: „Für Sven war es ein Überdistanz-Trainingslauf, da er sich auf die Deutsche Marathonmeisterschaft in Frankfurt vorbereitet. Er wollte flott laufen, aber nicht am Anschlag. Das ist ihm wohl gelungen.“

Jürgen Korvin ordnet die Leistung der drei ein: „In der Ergebnisliste erscheinen 11 032 Frauen und 28 075 Männer. Sven liegt auf Platz 184 der Männerwertung, Hauke auf Platz 3 742 und Martin auf Platz 7 045.