18. & 19.5.2019 | Buchenwaldlauf Welver – Rennsteiglauf – Vivawest – Sun Run Grömitz –

Ein buntes Wochenende

Buchenwaldlauf in Welver am 18. Mai 2019

Todt G. Willingmann: 10 km in 43:54 Min. –  1. Platz in der AK M50 – 9. Platz gesamt (m/w) von insgesamt 73 Läufern

Todt G. Willingmann, zurzeit von Verletzungen “geplagt“:  Das war mein erster 10 km- Lauf in diesem Jahr, mein schlechtestes Ergebnis seit gut drei Jahren und mein schlechtestes Ergebnis beim Buchenwaldlauf überhaupt.

Rennsteiglauf am 18. Mai 2019

Dabei war Michael Klein. Sein Wunsch: Einmal wieder den Supermarathon beim „Rennsteig“ laufen

Sein Ergebnis für den Supermarathon mit einer Länge von 73,9 km:  11:07:52 Std., Gesamtplatz: 1430, AK M50 Platz 305 (Starter gesamt= 2.026)

Die Laufstrecke:

  • Gestartet wird auf dem Marktplatz von Eisenach auf 210 m Höhe.
  • Es folgt der Aufstieg zur Hohen Sonne mit dem Einstieg in den Rennsteig bei km 7.4 km.
  • Es geht weiter aufwärts zum Großen Inselsberg bei 25,5 km, der mit 910 m Höhe der vierthöchste Berg Thüringens ist.
  • Auf einer steilen Passage läuft man hinab zur Grenzwiese – man verliert ca. 200 Meter Höhe.
  • Danach geht es relativ eben weiter über Heuberghaus, Ebertswiese und Neue Ausspanne, bevor bei der Marathonmarke ein weiterer Anstieg zu den Neuhöfer Wiesen folgt.
  • Am Grenzadler in Oberhof hat man 54,7 km hinter sich.
  • Bei km 61,1 wird an Plänckners Aussicht unterhalb des Großen Beerbergs mit 973 m der höchste Punkt der Strecke erreicht.
  • Ab Schmücke verlaufen dann die letzten Kilometer überwiegend sanft bergab nach Schmiedefeld. Das Ziel liegt am Sportplatz oberhalb des Ortes auf 711 m Höhe.
  • Insgesamt sind 1490 Höhenmeter bergauf und 989 Höhenmeter bergab zu bewältigen.

Michael Klein: 
Ich war verhalten unterwegs, weil das Training und der Körper nicht mehr hergaben. Bei km 50, auf einem Trailabschnitt, trat ich vor einen Stein und stürzte. Das Ergebnis: Schürfwunden an Arm und Bein und den Ellenbogen in die Rippe gerammt. Die Rippe tat weh, ich konnte aber weiterlaufen. Beim Grenzadler in Oberhof nutzte ich dann die Chance, mich durch einen Sanitäter versorgen lassen und der Rennarzt im Ziel bestätigte mir dann, dass die Rippe nicht gebrochen war. Hinzu kam noch, dass ich über weite Strecken einen „Mitläufer“ motivieren musste (wollte!!!), der seinen ersten „Ultra“ lief. Am Ende sind wir trotz aller Widrigkeiten gemeinsam ins Ziel gelaufen.

Letztendlich war Klein fast 2:50 Std. langsamer als bei seinem schnellsten „Rennsteiglauf“ im Jahre 2015 mit 8:19:19 Std.

Sun-Run Grömitz am 19. Mai 2019

Wesentlich entspannter verlief für Stefan Deimann den 10 km-Sun Run in Grömitz. Er war zusammen mit seiner Partnerin Laura Merlo am Start, die er offensichtlich für die Lauffreunde Bönen gewinnen konnte, und die ihren ersten 10er hinter sich brachte.

Hier die Ergebnisse:

Deimann, Stefan: 48:54 Min., Männer Gesamtplatz 74, AK M50 Platz 16
Merlo, Laura: 01:07:35 Std., Frauen Gesamtplatz 124, AK Hauptklasse Platz 20

Vivawest-Marathon und Halbmarathon am 19. Mai

Am Start waren fünf Lauffreunde, drei beim Halbmarathon und zwei beim Marathon

Vivawest-Marathon-Strecke

Start und Ziel ist am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Von dort aus geht zum ersten großen Ruhrpott-Highlight, dem Welterbe Zollverein und dann weiter über den Nordsternweg zum Nordsternpark. Gladbeck, Bottrop und der Standort Prosper II des Bottroper Bergwerks Prosper-Haniel sind die weiteren Wegpunkte. Von Prosper II geht es wieder zurück über Bottrop und Gladbeck zum Nordsternpark und von dort aus direkt ins Ziel nach Gelsenkirchen.

Vivawest-Halbmarathon-Strecke

Sie ist im ersten Teil und im letzten Teil identisch mit der Marathonstrecke. Gladbeck und Bottrop werden ausgespart.

Hier die Ergebnisse:

Marathon
Flechsig, Philip; 5:13:36 Std., Gesamt Männer Platz 480, AK Hauptklasse Platz 39
Struck, Jan-Philipp, 03:22:45 Std., Gesamt Männer Platz 39, AK Hauptklasse Platz 10

Halbmarathon
Bücker, Thorsten, 1:52:47 Std., Gesamt Männer 515. AK M50 Platz 65
Bücker, Heiko; 1:57:11 Std., Gesamt Männer 691, AK M45 Platz 97
Donkiewicz, Carsten, M50, 2:13:28 Std.

Carsten Donkiewicz erlebte beim Ausdruck seiner Urkunde eine Überraschung. Er wurde als Sieger des Halbmarathon-Walking Wettbewerbs geführt. Carsten: Da hat es bei der Datenerfassung wohl ein Problem gegeben. Ich habe natürlich den Veranstalter informiert. Die Korrektur wird folgen.

Jan-Philipp Struck:
Es lief nicht alles so ganz rund. Ich habe am Freitagabend spontan noch einen Startplatz ergattert. mich 30 Minuten vor Start noch umgemeldet, 5 Minuten vor dem Start meine Tasche abgegeben und bin 45 Sekunden vor Start noch in den Startblock „gesprungen“. Der Puls war also eh schon hoch, dann kann wir auch einfach „losballern“, dachte ich mir. Ich hatte mir nichts vorgenommen, unter 3:30 Std. wäre schön, schneller ist immer besser.
Die ersten 5 bis 10 Kilometer habe ich mich an die Fersen der führenden Frauen geheftet. Ich war also wieder einmal viel zu schnell unterwegs.
Weiter ging es mit 4:10 Min. für den Kilometer. Hochgerechnet wäre eine Zeit unter 3 Stunden dabei herausgekommen. Ich konnte das Tempo bis km 15 recht gut halten.
Und dann spielte der Kopf leider verrückt. Nach nur wenigen Kilometer fand ich sooo viele Gründe, warum das heute eigentlich nicht klappen kann. Tja, und so kam es dann auch. Die Halbmarathon-Durchgangszeit war noch richtig gut, eine persönliche Bestzeit war noch drin. Aber danach wurde ich kontinuierlich langsamer.   Auch wenn ich Kopf und Körper heute nicht davon überzeugen konnte, Bestzeit zu laufen, hielt ich sie wenigstens AM LAUFEN! Ohne Gehpause, aber am Ende doch sehr gemütlich, kam ich ins Ziel.
Mit der Zeit bin ich weder zufrieden noch unzufrieden, aber die Veranstaltung war einfach gut!!! Es herrschte Bombenstimmung, das Wetter war super und es gab gute und viele Verpflegungspunkte. Zwei Drittel des Laufs haben riesen Spaß gemacht. Der Rest war natürlich „Beißen“. Aber das gehört auch einfach dazu.

Keine gute Erinnerung hat Philipp Flechsig an seinen Lauf:Ich wurde für eine nicht optimale Vorbereitung abgestraft. Der Mann mit dem Hammer kam schon nach 24 Kilometern. Bis zur Hälfte ich auf einen 4:30 Std.-Kurs Am Ende war es fast eine dreiviertel Stunde mehr. Aber ich habe gefinished. Die Temperaturen waren für mich, anders als für Jan-Philipp, viel zu hoch

Letzteres sieht auch Carsten Donkiewicz so.