12.02. | 15 km in Hamm – Sonnerschein und kalter Wind beim zweiten Lauf der Hammer Winterlaufserie

15 km in Hamm – Sonnerschein und kalter Wind beim zweiten Lauf der Hammer Winterlaufserie

Ein dezimiertes Teilnehmerfeld ging am vergangenen Sonntag beim 15-km-Lauf der Hammer Winterlaufserie an den Start. 792 Aktive nahmen um 10 Uhr die Wendepunktstrecke entlang des Kanals und durch die Lippeauen in Angriff. Ins Ziel kamen allerdings lediglich 777 Athleten, eine für den Veranstalter, den OSC 01 Hamm, ernüchternde Zahl, denn insgesamt hatte es im Vorfeld 1166 Anmeldungen gegeben. Der Veranstalter führt das auf die Wetterlage zurück. Jürgen Korvin, Pressewart der Lauffreunde, hat eine weitere Erklärung: „Die große Herausforderung der Serie, die sich mit ihren drei Läufen über vier Wochen erstreckt und mitten in die Erkältungs- und Grippezeit fällt, ist es gesund zu bleiben. Die Form zu halten oder gar zu verbessern ist dagegen kein Problem.“ Die Lauffreunde traf es vergleichsweise weniger heftig. Beim 10-km-Lauf erscheinen sie 23mal in der Ergebnisliste, diesmal waren es 21 Nennungen.

 

15km HammDas Wetter war tatsächlich nur scheinbar gut. Das Thermometer zeigte beim Start 2 Grad plus und die Sonne schien durchweg. Aber der kräftige Ostwind sorgte für zumindest gefühlte eisige Temperaturen.

 

Drei Bönener schafften den Sprung unter die ersten 100 Finisher. Ingo Hanke lief nach 58:10 Min. auf Platz 42. Damit belegte er  erneut den vierten Platz in seiner Altersklasse M40. Auch in der Serienwertung liegt er auf dem Altersklassen-Platz 4. Die Plätze 87 und 88 gingen an Martin Munk (M45) und Christian Zicholl (M40). War der gemeinsame Zieleinlauf zwei Wochen zuvor über 10 km noch eher dem Zufall geschuldet, gingen die beiden diesmal von Anfang an das Rennen gezielt gemeinsam an. Der erfahrene Ausdauersportler Munk übernahm für Zicholl die Rolle des Tempomachers. Ziel war eine neue persönliche Bestzeit für Zicholl. „Es hat geklappt,“ berichtet dieser, „ich habe mich um mehr als eine Minute auf 1:02:17 Std. verbessert.“ Munk, der eine Sekunde vor Zicholl das Ziel erreichte, ergänzt: „Für mich war das eine vollkommen neue Erfahrung. Es hat Spaß gemacht.“  Beide haben noch die Chance auf eine einstellige Altersklassenplatzierung. Munk liegt zurzeit auf Platz 11 in M45 und Zicholl auf Platz 10 in M40.

 

In ihrer Altersklasse ganz vorne liegen Ulf Kasischke (M75) und Gisela Homeyer (W65). Beide liefen am Sonntag auf Platz 1 sowohl der Einzel- als auch der Serienwertung, Kasischke mit einer Zeit von 1:22:25 Std. und Homeyer mit einer Zeit von 1:29:43 Std. Auf Platz 10 in M 50 liegt derweil Manuela Maletz mit einer 15 km-Zeit von 1:16:59 Std. Auch der designierte Sportabzeichenobmann des GSV Bönen Felix Karwoth (M35) hat noch Luft nach oben. Mit 1:08:07 Std. sicherte er sich den Platz 13 in der Serienwertung. Eine neue persönliche Bestzeit verpasste er um 7 Sekunden.

Neben Christian Zicholl erarbeiteten sich 5 weitere Bönener eine neue persönliche Bestzeit. Stefan Deimann (M45) steigerte sich um eine Sekunde auf 1:08:14 Std. Dirk Grabbe (M45) verbesserte sich auf 1:11:21 Std., Carsten Donkewicz (M50) auf 1:14:51 Std., Janine Moritz (W30) auf 1:24:56 Std. und Manuela Lassahn (W30) auf 1:31:42 Std.

 

Martin Schulte (M50) lief zeitgleich mit Dirk Grabbe, also nach 1:11:21 Std., über die Ziellinie. Dazu Schulte: „Irgendwie versuchten wir beide immer wieder, den anderen abzuhängen, ohne Erfolg. Das war der Grundstein für Dirks persönliche Verbesserung.“

 

Als Duo unterwegs ohne besondere Ambitionen waren auch Thorsten Bücker (M45) und Dieter Brodowski (M50). Bücker finishte nach 1:07:33 Std., Brodowski benötigte 2 Sekunden mehr. Brodowski: „Die 2 Sekunden habe ich sprichwörtlich am Start liegen lassen.“, meint Brodowski. Jutta und Frank Gutschow (W50/M50) nutzen die Serie zum Trainigsaufbau. Ihre gemeinsame Zeit: 1:28:39 Std.

 

Hier die übrigen Ergebnisse: Todt G. Willingmann (M50) 1:04:16 Std., Heiko Bücker (M45) 1:13:00 Std., Michael Wöllert (M50) 1:13:26 Std., Michael Flory (M50) 1:15:06 Std.

 

Am letzten Februar-Sonntag endet die Serie mit dem Halbmarathon mit exakt 21,0975 km.