10. & 11.03. | 6 Stunden in Rheine – 5 und 10 km in Fröndenberg und Vorhelm

In drei Kleingruppen unterwegs

In der Kaserne, durchs Ruhrtal und rund um die Wibbeltkapelle

Gleich auf drei Läufe verteilte sich das Engagement der Aktiven der Lauffreunde Bönen am vergangenen Wochenende. Mit vorfrühlingshaftem Wetter waren dabei die Bedingungen bei allen drei Wettkämpfen optimal.

Am Samstag um 12 Uhr fiel in Rheine der Startschuss zu einen 6-Stdunden-Lauf, dem Namen nach dem 9. 6-Std.-Lauf Münster. Die Münsteraner Veranstalter hatten sich wohl für eine Durchführung im knapp 50 km entfernten Rheine entschieden, weil mit der Theodor-Blank-Kaserne ein idealer Austragungssort zur Verfügung stand. Dort war es möglich, einen durchgehend asphaltierten und exakt vermessenen 5 km-Rundkurs anzubieten, der zudem noch verkehrsfrei war.

Angereist waren die Bönener Michael Klein, Markus Meier und „Neuzugang“ Jan Philipp Struck. Für Meier und Klein ging es zunächst einmal darum, sich mit der Organisation einer solchen Veranstaltung vertraut zu machen, denn am 27. Juli wollen die Lauffreunde am Förderturm erstmals einen 6-Stunden-Lauf anbieten. Natürlich wollten die beiden auch einige Runden bzw. km mitlaufen. Für Meier waren m es am Ende 25 km und für Klein 40 km. Beide waren sich einigd: „Der organisatorische Aufwand für eine solche Veranstaltung auf einem abgeschlossenen Gelände ist deutlich niedriger als für einen Straßenlauf mit aufwändiger Streckensicherung.“

Wirklich ernst machte Neuzugang Jan Philipp Struck (Jg. 1992). Mit 67,082 km lief er auf Platz 10 in der Gesamtwertung und auf Platz 2 in der Männer-Hauptklasse. Das sind die 20- bis 29-jährinen. Jürgen Korvin, Pressewart der Lauffreunde: „Für einen Ultraläufer ist Jan Philipp erstaunlich jung. Ich habe in der Ergebnisliste nur wenige jüngere entdeckt, und die hat er, bis auf einen, alle hinter sich gelassen.“

froendenberg WebBeim Ruhrtallauf in Fröndenberg war ein Lauffreunde-Quartett am Start. Für die 5 km-Strecke benötigte Todt. Willingmann 20:06 Min. Er wurde neunter Mann im Gesamteinlauf. Steffen Maletz erreichte nach 26:23 Min das Ziel (Plätz 43 der Männer-Wertung) und Manuela Maleetz nach 27:01 Min. (Platz 23 der Frauen-Wertung). Das 10 km-Rennen beendete der notdorische Doppelstdarter Willingmann nach 42:33 Min. Dieter Kaiser (Jg. 1959) nahm am 5 km-Walking—Wettbewerb teil. Er erreichte nach 38:30 Min. alsa zweitschnellster das Ziel.

Jürgen Korvin: „Leider weisen die Fröndenberger Ergebnislisten keine Altersklassenplatzierungen aus. Aber ich habe mal selbst nachgeschaut.“

Seine Feststellungen: Todt. G Willingmann jeweils Platz 1 in M50 über 5 km und 10 km; Steffen Maletz Platz 3 Männer-Hauptklasse über 5 km und Manuela Maletz Platz 2 in W50 über 5 km.

Einen Tag später beim Lauf um die Wibbeltkapelle in Ahlen-Vorhelm ging Philip Flechsig (Jg. 1990) vorhelm weberstmals das Wagnis eines Doppelstartes ein. Für das 10 km-Rennen benötigte er 51:29 Min. (Platz 7 M20) und für das 5-km Rennen 25:52 Min. Philip Flechsig: „Ichwollte einmal die Chance nutzen, für mich persönlich Wettkampfhärte zu trainieren.“ Das 10 km-Rennen wollte er zusammen mit Jutta Picker bestreiten. Jutta Picker berichtet: „Ich habe das Rennen aber zur Hälfte aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen.“ Das 5 km-Brennen bestritt neben Philip Flechsig auch sein Vater Jürgen (Jg. 1969), der nach längerer Wettkamofpause erstmals wieder an den Start ging. Mit 32:59 Min. unterlag Vater Jürgen im Familienduell deutlich.

Jürgen Korvin, auch Statistiker der Lauffreunde. „Ich rufe in Erinnerung, dass Philip Flechsig immer noch der jüngste Novize der Lauffreunde in einem offiziellen Marathonrennen ist. Das war 2015 und er war damals 24 Jahre alt. Wahrscheinlich ist er jetzt auch der jüngste Doppelstarter.“